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Dritte Liga:4:3 zum Auftakt

Türkgücü München gewinnt ein turbulentes Duell gegen Mit-Aufsteiger Leipzig. Am Ende muss allerdings ein umstrittener Handelfmeter die Entscheidung bringen.

Von Christoph Leischwitz

Türkgücü München war am Dienstag die einzige bayerische Drittliga-Mannschaft im Einsatz - und läutete den sechsten Spieltag spektakulär ein: Das Duell der Aufsteiger im Grünwalder Stadion gegen den VfB Lübeck endete 4:3 (2:1). Die sehr offensiv aufgestellten Münchner gingen durch einen Foulelfmeter in Führung, den Tom Boere souverän verwandelte (10.). Dann verschuldete auf der anderen Seite Münchens Keeper René Vollath einen Strafstoß - wehrte aber sowohl den Schuss als auch den Nachschuss von Martin Röser ab (17.). Vollath war allerdings geschlagen, als sein eigener Mitspieler Alexander Sorge den Ball nach einer Hereingabe an ihm vorbei ins Netz drückte (26.). Sorge wurde zur Pause ausgewechselt. Die erneute Führung ließ nur eine Minute auf sich warten, Philipp Erhardt erzielte sein erstes Saisontor.

Kurz nach der Pause schien die Partie schon entschieden zu sein, als Petar Sliskovic freistehend das 3:1 köpfelte (50.). Dann aber lenkte der für Sorge ins Spiel gekommene Azur Velagic einen Fernschuss zum 2:3 ab (54.). Leipzigs Elfmeter-Pechvogel Röser traf aus der Distanz sehenswert ins Kreuzeck (56.) - Ausgleich. Es folgte ein umstrittener Handelfmeter für Türkgücü, Daniele Gabriele verwandelte (67.). Danach wirkten beide Teams erschöpft. Noch nicht im Kader stand der am Montag von Türkgücü verpflichtete, zuletzt vereinslose Routinier Mounir Bouziane.

© SZ vom 21.10.2020

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