59 Prozent sind ein Traumergebnis heutzutage für jeden Politiker. Egal, bei welchen Wahlen. Egal, an welchem Ort. Aber ein Albtraumergebnis für einen wie Hans-Joachim, genannt Aki, Watzke. Doch mehr war an diesem Sonntag in der Westfalenhalle wohl nicht drin. Watzke, seit mehr als 20 Jahren Geschäftsführer und eindeutig das Gesicht des Aufstiegs des früheren Pleiteklubs Borussia Dortmund in den Kreis der europäischen Fußball-Elite, ist zum neuen Präsidenten des Ballspielvereins Borussia gewählt. Aber mit einem so mageren Ergebnis, dass es wie eine Demütigung wirkte. Und so war es von seinen Gegnern in der indifferenten Szene der sogenannten aktiven Fans wohl auch gedacht.
MeinungBorussia DortmundDas Ergebnis der Präsidentenwahl ist eine Demütigung für Watzke
Kommentar von Freddie Röckenhaus, Dortmund
Lesezeit: 4 Min.

Mit lediglich 59 Prozent Zustimmung tritt Hans-Joachim Watzke sein Amt als BVB-Präsident an. Was in Dortmund passiert ist, könnte auch auf andere Traditionsklubs zukommen, denn 50+1 durchstößt gerade seine gedachten Grenzen.
