Dortmunds Champions-League-AusDer Ball war ihr Feind

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Symptomatische Szene: Serhou Guirassy vergibt in Slapstick-Manier eine Großchance.
Symptomatische Szene: Serhou Guirassy vergibt in Slapstick-Manier eine Großchance. Alberto Pizzoli/AFP

Mentalität? Individuelle Fehler? „Kacktore“? Im Ringen der Dortmunder um Erklärungen für das 1:4 in Bergamo wird deutlich: Auf europäischer Ebene fehlen dem BVB die fußballerischen Mittel.

Von Felix Haselsteiner, Bergamo

Nicht einmal Gregor Kobel konnte man ausnehmen, wie sonst so oft in dieser Dortmunder Champions-League-Saison. 21 Gegentore hat der BVB in zehn europäischen Partien in dieser Saison bekommen, ein beachtlicher Wert, insbesondere im Bundesliga-Kontext (22 Gegentore in 23 Spielen). Und doch wäre niemals jemand darauf gekommen, bei all den Gegentoren den Schweizer im Tor infrage zu stellen: Kobel war die gesamte Saison über ein so sicherer Rückhalt, man musste ihn bei einem 1:4 in Manchester, einem 0:2 gegen Inter Mailand und insbesondere bei einem 4:4 in Turin im September eher in Schutz nehmen. Genauso wie 93 Minuten lang in Bergamo am Mittwochabend, als er allein in der ersten Halbzeit zwei außerordentliche Paraden zeigte und den BVB im Spiel hielt.

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MeinungDortmunds Aus gegen Bergamo
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SZ PlusKommentar von Freddie Röckenhaus

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