Doping IOC lädt 15 Russen nicht nachträglich zu Olympia ein

Die olympischen Ringe im südkoreanischen Pyeongchang

(Foto: AFP)
  • Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die lebenslangen Olympia-Sperren wegen Dopings gegen 13 russische Sportler und zwei Trainer wieder aufgehoben.
  • Trotzdem sollen die Sportler nicht nachträglich zu den Winterspielen in Pyeongchang eingeladen werden.
  • Das bestimmte ein Ausschuss des Internationalen Olympischen Komitees.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird die 13 russischen Athleten und zwei Trainer, deren lebenslange Olympiasperren vom Internationalen Sportgerichtshof Cas aufgehoben wurden, nicht nachträglich zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang einladen. Das teilte das IOC am Montag mit. Die Sportler waren ursprünglich wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Spielen in Sotschi gesperrt worden.

Zuvor hatte ein Ausschuss des IOC unter der Leitung der früheren französischen Sportministerin Valerie Fourneyron jeden Fall individuell überprüft. Das Gremium habe sich einstimmig dagegen ausgesprochen, die 15 Russen einzuladen, hieß es in der Mitteilung.

Das Nationale Olympische Komitee Russlands wurde suspendiert

Insgesamt hatte der Cas die lebenslangen Olympiasperren von 28 russischen Wintersportlern aufgehoben. 13 von ihnen sind aber nicht mehr aktiv und kommen deshalb für einen Start in Pyeongchang nicht in Frage.

Wegen systematischen Dopings bei den Winterspielen 2014 war das Nationale Olympische Komitee Russlands vom IOC Anfang Dezember suspendiert worden. 169 saubere russische Athleten dürfen in Pyeongchang aber unter neutraler Flagge und Hymne starten.

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