MeinungSpitzensportDie Enhanced Games zeigen, wie groß das Dopingproblem ist

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Kommentar von Johannes Aumüller

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Der einzige Teilnehmer, dem bei den Enhanced Games ein Weltrekord gelang: Der griechische Schwimmer Kristian Gkolomeev reüssierte über 50 Meter Freistil.
Der einzige Teilnehmer, dem bei den Enhanced Games ein Weltrekord gelang: Der griechische Schwimmer Kristian Gkolomeev reüssierte über 50 Meter Freistil. Kirby Lee/Imago

Der Sport echauffiert sich gerne über die Enhanced Games. Wenn er doch nur mal mit derselben Leidenschaft sein Dopingproblem angehen würde.

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Die Macher dieses absurden Events klangen enttäuscht. Monatelang hatten sie auf neue Fabelrekorde gehofft. Rund drei Dutzend Sprinter, Schwimmer und Gewichtheber konnten unter ärztlicher Aufsicht Epo, Testosteron und Wachstumshormon zu sich nehmen. Obendrein lockten gigantische Gagen. Und dann? Kam ein einziger Weltrekord zustande. Und der stammte auch noch vom Schwimmer Kristian Golomeev, der bei seinen 20,81 Sekunden über 50 Meter Freistil immens von jenem Ganzkörperanzug profitiert haben dürfte, den der Weltverband in seinen Rennen längst untersagt hat.

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