Dopingfall Yannic SeidenbergDoping vom Doktor aus der Heimat

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Yannic Seidenberg beim olympischen Eishockeyturnier 2018.
Yannic Seidenberg beim olympischen Eishockeyturnier 2018. Jung Yeon-Je/AFP

Doping ist in Deutschland ein riesiges Thema, aber nur selten stehen Ärzte vor Gericht. Im Fall des Eishockeyspielers Yannic Seidenberg wird nun ein Mediziner verurteilt. Wie kam es dazu, dass der Sportler so lange verbotene Substanzen erhielt und einnahm?

Von Johannes Aumüller, Villingen-Schwenningen

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Im Juli 2021 stellt sich der deutsche Eishockeyprofi Yannic Seidenberg bei einem Mediziner in seiner Heimatstadt Villingen-Schwenningen vor. Seidenberg zählte in Deutschland viele Jahre zu den besten Athleten seiner Zunft. Er war dreimal deutscher Meister, gewann 2018 Olympiasilber, bestritt mehr als 1000 Erstligapartien. Zu jener Zeit ist er bei Red Bull München angestellt, und in seiner Heimat in Baden-Württemberg sind er und sein in der nordamerikanischen Profiliga NHL spielender Bruder Dennis erst recht prominente Namen. In der Praxis des Arztes, so erzählt er es, habe er bei den Arzthelferinnen sogar Autogramme verteilt.

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