MeinungGeheimhaltung der NadaDie Doping-Dunkelziffer im deutschen Sport ist viel zu hoch

Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 2 Min.

„Sauber bleiben“ ist der Titel der Nada-Kampagne.
„Sauber bleiben“ ist der Titel der Nada-Kampagne. (Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Ein Doper wird gesperrt – aber es wird nicht gesagt, wer es war. Die Geheimhaltung der deutschen Nada befeuert die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Sports.

Da ist zum Beispiel dieser Judo-Fall aus dem Jahr 2023: drei Jahre Sperre wegen des Nachweises von GW1516, eines hochgefährlichen Produkts, das die Anti-Doping-Instanzen ursprünglich sogar mal in der Kategorie Gendoping listeten. Oder diese Sache im Radsport: positiv auf Cannabis im September 2023, zwei Jahre Startverbot. Oder die zwei Athleten aus dem Beritt der Deutschen Eislauf-Union, denen im Herbst 2021 das Steroid Drostanolon nachgewiesen wurde und die deswegen gleich für vier Jahre pausieren müssen.

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