Doping bei Winterspielen – 2002 Salt Lake City

2002 - Salt Lake City

Eine ganze Welle an Dopingfällen gibt es in Salt Lake City, für Aufsehen sorgt vor allem die "Blutbeutel-Affäre" um die österreichischen Langläufer Achim Walcher und Marc Mayer sowie deren Trainer Walter Mayer. Nach Abreise der Österreicher werden in deren Quartier mehrere Spritzen und Beutel gefunden. Die beiden Athleten werden nachträglich wegen unerlaubten Blutaustauschs disqualifiert, Trainer Mayer von den Winterspielen bis einschließlich 2010 ausgeschlossen.

Den Langlauf dominiert Johann Mühlegg (im Bild), doch auch er ist nicht sauber. Der Deutsche, der für Spanien an den Start geht, holt Gold über zehn, 30 und 50 Kilometer, in seinem Blut wird Epo nachgewiesen, seine Goldmedaillen aberkannt.

Weitere Dopingfälle: Olga Danilowa (Russland): Skilanglauf (Gold Verfolgung, Silber 10 km), Larissa Lassutina (Russland): Skilanglauf (Gold 30 km, Silber 5 km, Silber 15 km), Alain Baxter (Großbritannien): Ski alpin (Bronze Slalom), Wassili Pankow (Weißrussland): Eishockey.

22. Februar 2014, 19:382014-02-22 19:38:53 © Süddeutsche.de/jom