DFL-Chefin Donata Hopfen:"Junge Menschen konsumieren den Fußball heute ganz anders als früher"

Lesezeit: 11 min

DFL-Chefin Donata Hopfen: Geht in ihr erstes Jahr als Verantwortliche DFL-Chefin: Donata Hopfen.

Geht in ihr erstes Jahr als Verantwortliche DFL-Chefin: Donata Hopfen.

(Foto: Nico Herbertz/Imago)

Wie sehr muss sich die Bundesliga verändern? DFL-Chefin Donata Hopfen spricht über ihre Haltung zu Reformen im Fußball, die Wichtigkeit von Tiktok und mögliche Auswirkungen der Energiekrise auf die Liga.

Interview von Claudio Catuogno und Philipp Selldorf, Frankfurt

Die Bundesliga geht in ihre 60. Saison - und Donata Hopfen, 46, in ihre erste als deren Chefin. Jedenfalls ist die Spielzeit, die am Freitag mit einem 6:1-Sieg des FC Bayern München über Eintracht Frankfurt begann, die erste, die Hopfen vollständig verantworten wird als Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Deutschen Fußball Liga (DFL). Zum Jahreswechsel hat sie den Job vom langjährigen Ligamanager Christian Seifert übernommen. Ihr Auftrag, jedenfalls wenn es nach vielen der 36 Erst- und Zweitligaklubs geht, die die DFL bilden: Möglichst viel Geld reinholen, um mit dem milliardenschweren Investorenfußball in England und Spanien mitzuhalten - und zugleich doch bitte alles so schön Fan-nah und traditionell lassen wie früher. Doch um den Stillstand zu verwalten, das macht Hopfen beim Interview in der Frankfurter DFL-Zentrale klar, ist sie nicht angetreten. Dass sie ihre gesamte bisherige Karriere im Digitalgeschäft verbracht hat, zeigt, wohin die Reise geht. Ein Gespräch über die Quadratur des Kreises, eine Saison ohne Haaland und Lewandowski, Drohnen am Elfmeterpunkt - und über die Frage, was der Liga im Winter bevorsteht, wenn Strom und Gas knapp werden. Spiele ohne Flutlicht und Rasenheizung?

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