Distanzreiten Vorwurf Tierquälerei

Umstrittene Figur in einem umstrittenen Sport: Scheich Hamdan bin Mohammed al Maktoum.

(Foto: imago/sportfotodienst)

Distanzreiten könnte ein wunderbarer Sport sein. Doch bei den letzten Weltreiterspielen in der Normandie standen tote Pferde in der Bilanz. Das liegt vor allem an einem immer präsenteren Typ Pferdesportler.

Von Gabriele Pochhammer

Sie sind nun wieder unterwegs. Die Distanzreiter eröffnen an diesem Mittwoch die Weltreiterspiele in Tryon im US-Bundesstaat North Carolina. Und es stellen sich zum Auftakt vor allem zwei Fragen: Wie viele Reiter werden am Ende übrig bleiben? Und in welchen Zustand erreichen die Pferde das Ziel?

Vor vier Jahren, bei den letzten Weltreiterspielen in der Normandie, waren es 38 von 170 Pferden, die übrig blieben. Am Ende standen tote Pferde und verletzte Reiter in der Bilanz, was zum Teil auf ...

Lesen Sie mit SZ Plus auch:
Rodeo Acht Sekunden

Bullenreiten

Acht Sekunden

Rodeo ist ein uramerikanischer Mythos, unterlegt mit rauschendem Patriotismus. Die besten Bullenreiter aber sind Brasilianer, auch deswegen, weil sie noch an den American Dream glauben.   Von Boris Herrmann und Hubert Wetzel