bedeckt München

Diego Maradona:Adiós, großer Kapitän

Diego Maradona

Bei der gewonnenen WM 1986 war er Argentiniens Kapitän: Diego Maradona.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Diego Maradona und der Fußball, das sind längst Synonyme. Aber vor allem blieb das tragische Genie stets Argentinier. Seine sentimentale Macht verhalf den Armen zu einem ideellen Sieg über die Reichen.

Gastbeitrag von Jorge Valdano

All jene, die das Gesicht in Falten legen, weil sie an den letzten Maradona denken - also an den Maradona, der Schwierigkeiten hatte zu gehen und Probleme hatte zu sprechen, der Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro umarmte und mit seinem Leben machte, was er wollte - , all jene Leute sollten genau hier aufhören zu lesen. Denn dieser Abschied umarmt das Genie, und er begnadigt den Menschen. Es wird hier nicht ein Vorwurf zu finden sein. Denn sein Fußball hatte keinen Makel, und der Mensch war ein Opfer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Ein Werbebild von Zalando mit zwei sich umarmenden Menschen in Berlin Neukölln./ Foto: bildgehege Wandbild Umarmung ***
Pandemie
Das schafft uns
Studium: Studenten in einem Hörsaal der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Jurastudium
Am Examen gescheitert
Wohnanlage aus den 1950er Jahren in München, 2018
München
Wenn die Zwischenmieterin nicht geht
Aquarien
Weil Fische nicht traurig werden
Covid-19
Das vermeidbare Risiko
Zur SZ-Startseite