Die besten Tennisspielerinnen:Die Gräfin und die Königinnen

Von elegant bis kämpferisch: Unter den besten Tennisspielerinnen aller Zeiten finden sich viele verschiedene Spielertypen - und zwei Sportlerinnen, die bei den Australian Open noch um den Sieg kämpfen. In Bildern.

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Steffi Graf ist eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen aller Zeiten. Sie trat als Zwölfjährige 1982 zu den Profis über und gewann in ihrer Karriere insgesamt 22 Grand-Slam-Titel. 1988 schaffte sie als erste und einzige Tennisspielerin den Golden Slam: Sie gewann alle vier Grand-Slam-Turniere und das olympische Turnier in einem Jahr.

Insgesamt stand sie in ihrer Karriere 377 Wochen auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste. Unvergessen sind bis heute ihre Duelle mit Seles, Navratilova, Sanchez, Sabatini und am Ende ihrer Karriere auch mit Hingis, Capriati und Davenport.

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Als Graf zu den Profis übertrat, beherrschte Martina Navratilova zusammen mit Chris Evert das Frauen-Tennis. Zwischen 1982 und 1986 standen sich die beiden, die im Doppel auch mal gemeinsam spielten, in zehn Grand-Slam-Finals gegenüber, sieben davon gewann die Wahlamerikanerin.

Navratilova hält bis heute sowohl bei Männern wie Frauen den Rekord der meisten Siege in einem Jahr: 1983 gewann sie 86 Spiele und verlor nur ein einziges. Auch den Rekord der längsten Siegesserie (74 Spiele ohne Niederlage) hält Navratilova.

Dank ihrer Fitness und eines ausgeklügelten Ernährungsplans spielte Navratilova noch mit über 35 auf Weltklasseniveau. Mit 36 Jahren gewann sie ihr letztes Turnier und errang ihren 158. Einzelsieg. Damit überflügelte sie zugleich ihre langjährige Rivalin Chris Evert.

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Das Spiel von Chris Evert zeichnete sich durch eine bis dahin ungekannte Härte und Präzision in den Grundlinienschlägen aus. Sie war die erste Tennisspielerin, die eine beidhändige Rückhand spielte. Zwischen 1974 und 1978 dominierte Evert das Frauentennis. Sie war, mit einer kurzen Unterbrechung 1976, fast fünf Jahre lang Weltrangenlistenerste.

Evert war zudem die erste Tennisspielerin, die mehr als 1000 Siege im Einzel erreicht hat. Mit einer Karrierebilanz von insgesamt 1309 Siegen, 146 Niederlagen und einer Erfolgsquote von 90 Prozent ist sie bis heute die erfolgreichste Einzelspielerin.

Ihre größten Erfolge feierte sie auf Sand: Die French Open gewann sie sieben Mal und ist unangefochten die Rekordsiegerin von Roland Garros. In einer Kategorie hat sie allerdings schlechter abgeschnitten als ihre Dauerrivalin Navratilova: Ihre 157 Einzeltitel bedeuten den zweiten Platz hinter Martina Navratilova, die in ihrer Karriere 167 Turniersiege errungen hat.

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Bevor sich Chris Evert mit Martina Navratilova auf dem Court duellierte, war die Australierin Evonne Goolagong die größte Rivalin der Amerikanerin. Die Australierin Goolagong, deren Eltern vom Aborigine-Volk der Wiradjuri abstammten, setzte sich in den siebziger Jahren im weißen Sport durch. Sie stand in ihrer Karriere 18 Mal in einem Grand-Slam-Finale, gewann die Australien Open viermal, Wimbledon zweimal und einmal die French Open.

Bis heute ist sie für ihre entspannte Art und die Fähigkeit, auf den Punkt genau hoch konzentriert zu sein, sowie für ihren Killerinstinkt am Netz bekannt.

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Mit nur 16 Jahren gewann Tracy Austin 1979 die US Open und beendete mit ihrem Finalsieg über Chris Evert deren vierjähirge Dominanz auf dem amerikanischen Hartplatz. Zwei Jahre später konnte sie diesen Erfolg gegen Martina Navratilova wiederholen. Damit brach die Amerikanerin mit den wehenden Zöpfen kurzzeitig die Vorherrschaft von Evert und Navratilova. Es blieben aber ihre beiden einzigen Grand-Slam-Titel auf der Tour.

Schon 1983 musste die ausgebrannte Austin mit gerade einmal 20 Jahren ihren Rücktritt aufgrund von anhaltenden Rückenbeschwerden bekanntgeben. Zwischen 1993 und 1994 versuchte Austin mit über 30 ein Comeback, konnte aber nicht mehr Anschluss an die Weltspitze finden. Eine ihrer bittersten Niederlagen musste die Amerikanerin in den neunziger Jahren gegen Steffi Graf hinnehmen. 1982 hatte sie die Deutsche noch als mäßig talentierte Spielerin bezeichnet, nun setzte es eine 0:6, 0:6-Niederlage.

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Die Australierin Margaret Smith Court bestimmte in den sechziger Jahren das Frauentennis nach Belieben. Mit 24 Grand-Slam-Titeln hat sie zwei mehr als Steffi Graf auf dem Konto und ist in dieser Frage die erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten. Sie gewann elf Mal die Australian Open, fünf Mal die French Open, drei Mal in Wimbledon und fünf Mal die US Open.

Ihre größte Stärke war die immense Reichweite, was sie vor allem am Netz zu einer schier unüberwindbaren Mauer machte. So entstand auch ihr Spitzname "The Arm". Ihr starker Aufschlag und ihr gutes Serve-and-Volley-Spiel taten ihr Übriges. Weil sie bis 1966 nahezu alles auf der Tour gewonnen hatte, verkündete sie ihren Rücktritt. Drei Jahre später war sie zurück, mit einem neuen Ziel im Visier: dem Gewinn des Grand Slams. Das gelang ihr 1970.

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Vor Smith Court war Billie Jean King die bestimmende Tennisspielerin auf der Tour. Sie gewann ebenfalls alle vier Grand-Slam-Turniere, allerdings nicht in einem Jahr. In Wimbledon hält sie gemeinsam mit Martina Navratilova mit insgesamt 20 Titeln in verschiedenen Wettbewerben den Rekord. Dort sorgte die Amerikanerin noch bis 1983 für Furore, als sie als 39-Jährige bis ins Halbfinale kam. Ihren letzten Turniersieg schaffte King ebenfalls mit 39 Jahren beim Turnier in Birmingham und ist damit die bis heute älteste Einzelsiegerin im Frauen-Tennis.

Billie Jean King sorgte maßgeblich dafür, dass Frauen-Tennis populär wurde. Bobby Riggs, einer der ersten Showmen im Tennis, hatte sich oft abschätzig über Damen-Tennis geäußert. Der damals 55-jährige Wimbledonsieger von 1939 hatte Margaret Court in einem Schaukampf vom Platz geschossen - und wollte dann auch die Nummer eins vor den Schläger bekommen, um zu beweisen, dass Frauen-Tennis kein echter Sport ist. Es misslang, Billie Jean King gewann den Schaukampf, der zum Battle of the Sexes hochstilisiert worden war, mit 6:4, 6:3 und 6:3 vor 31.000 Zuschauern im Astro Dome von Houston.

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Als Frauentennis schon lange anerkannt war, Anfang der neunziger Jahre, bekam Steffi Graf eine neue Konkurrentin, die Jugoslawin und spätere Wahlamerikanerin Monica Seles. Sie schlug sowohl die Vorhand als auch die Rückhand beidhändig und konnte so extrem spitze Winkel spielen. Ein weiteres Markenzeichen, das immer wieder zu Kontroversen mit ihren Gegnerinnen geführt hatte, waren ihre enormen Lautäußerungen.

1991 entthronte sie Steffi Graf als Weltranglistenerste. In den Folgejahren entwickelte sich ein spannungsreiches Duell, stilistisch trafen zwei Welten aufeinander: dort die Deutsche mit der schnörkellosen, pfeilschnellen Vorhand und der langsamen, unterschnittenen Rückhand, hier Seles, die stöhnend jeden Ball mit maximaler Härte spielte. 1993 fand das Duell ein jähes Ende, die Karriere von Seles eine Unterbrechung: Während des Viertelfinalspiels in Hamburg stach ein verwirrter Graf-Fan Seles mit einem Messer in den Rücken. Sie zog sich daraufhin für zwei Jahre von der ATP-Tour zurück.

Im August 1995 folgte das Comeback, als Ko-Nummer-Eins neben Steffi Graf. Eine dauerhafte Rückkehr in die Weltspitze verhinderten in der Folge zahlreiche Verletzungen. Ihren 53. und letzten Turniererfolg feierte Seles 2002, ein Jahr später absolvierte sie ihr letztes Turnier auf der Tour, obwohl sie bis zu ihrem endgültigen Rücktritt aus dem Profisport 2008 immer wieder Comeback-Wünsche äußerte.

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Die Spanierin Arantxa Sánchez Vicario stammt aus einem Tennisclan. Ihre beiden Brüder, Emilio und Javier Sánchez, wurden zu Topspielern auf der ATP-Tour, sie selbst sollte die erste spanische Nummer eins auf der WTA-Tour werden. Die kleine Sandplatzspezialistin hatte anders als Seles und Graf keine außergewöhnliche spielerische Waffe, aber ihr ungeheurer Kampfgeist und Einsatzwille verhalfen ihr zu vielen Erfolgen.

Legendär ist auch ihr Mondball, ein aus der Defensive heraus geschlagener hoher Ball ins gegnerische Feld, der jede Geschwindigkeit aus dem Spiel nahm. Am Netz beim Volley, wie auf dem Bild dargestellt, tauchte die Grundlinienspezialistin nur im äußersten Notfall auf.

1989 ging Sanchez' Stern auf, nachdem sie mit 17 Jahren überraschend Steffi Graf bei den French Open bezwungen hatte. Zuvor hatte die Deutsche fünf Grand Slam Titel in Folge gewonnen, die Spanierin beendete diese Serie. Bis zum Jahr ihres Rücktritts 2002 gewann die wieselflinke Sandplatzspezialistin vier Grand-Slam-Titel, drei davon in Roland Garros. Sie war in ihrer Karriere zwölf Wochen zeitgleich die Nummer eins der Einzel- und Doppel-Weltrangliste, was zuvor nur Martina Navratilova gelungen war.

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Nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb machte Gabriela Sabatini eine gute Figur. Mit 18 Jahren, am Anfang ihrer Tenniskarriere, hatte die Argentinierin ihren Namen für ein Parfum hergegeben und war seitdem als Werbeikone bekannt. Aus dem einzelnen Duft entwickelte sich später eine ganze Parfumreihe.

Sportlich stand Sabatini Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre im Schatten von Steffi Graf und Monica Seles, über Weltranglistenplatz drei kam sie nie hinaus. In ihrer bis 1996 dauernden Karriere gewann sie nur ein Grand-Slam-Turnier, die US Open 1990. Nach ihrem Rücktritt versuchte Sabatini als beinahe einzige Tennis-Spielerin keinen Comeback-Versuch, sie wurde zur erfolgreichen Geschäftsfrau.

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Die Schweizerin Martina Hingis wurde 1997 mit 16 Jahren die jüngste Weltranglistenerste aller Zeiten. In jenem Jahr gewann sie 93,8 Prozent ihrer Spiele, die Australian Open, Wimbledon und die US Open, und stand auch im Endspiel von Roland Garros.

Hingis konnte Steffi Graf nie im direkten Duell schlagen. Ein Schlüsselspiel war das Finale der French Open 1999. Hingis kündigte vollmundig an, endgültig den Generationenwechsel im Frauen-Tennis vollziehen zu wollen, aber Graf gewann. Mit dem Aufstieg der Power-Spielerinnen, allen voran den Williams-Schwestern, Lindsay Davenport und Jennifer Capriati, verglühte langsam der auf Tennisfinesse angelegte Hingis-Stern.

Nach zahlreichen Verletzungen beendete die Schweizerin 2003 mit nur 22 Jahren ihre Karriere. Nach ihrem Comeback 2006 gewann Hingis zwar das eine oder andere Turnier, aber einen Grand-Slam-Titel konnte sie nicht mehr erringen. 2007 beendete sie endgültig ihre Karriere, nachdem ein Dopingtest in Wimbledon positiv ausgefallen war. Hingis bestritt zwar den Kokain-Vorwurf, hatte eigenen Angaben zufolge aber keine Lust auf einen jahrelangen juristischen Streit mit dem Tennisverband.

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Jennifer Capriati war mit 13 Jahren die jüngste Tennisspielerin, die je in einem Finale auf der WTA-Tour stand. Zwei Jahre später errang sie ihren größten Triumph. Steffi Graf, die damalige Nummer eins, konnte ihr im Finale der Olympischen Spiele von Barcelona 1992 nicht Paroli bieten, Capriati wurde mit 16 Jahren Olympiasiegerin.

Doch der sportliche Erfolg hatte auch Schattenseiten, in den Folgejahren fiel die Amerikanerin nicht mehr durch Leistungen auf dem Centercourt auf, sondern kam immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt.

Erst 1996 kehrte sie auf die Tour zurück, gewann 2001 die Australian und French Open, ein Jahr später wiederholte sie ihren Sieg in Melbourne. Seit 2004 spielt Capriati aufgrund anhaltender Rückenbeschwerden keine WTA-Turniere mehr, eine neuerliche Rückkehr auf die Tour scheint ausgeschlossen.

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Mit einer Größe von 1,89 Meter hat Lindsay Davenport die perfekte Hebelwirkung für einen harten Aufschlag. Dieser brachte ihr immer wieder entscheidende Vorteile - und sorgte für zahlreiche Siege auf der Tour. Die Amerikanerin gewann in ihrer Karriere die US Open, Wimbledon und die Australian Open, 1996 auch das olympischen Turnier in Atlanta.

Wenn es nicht nach Titeln geht, sondern nach Preisgeld, ist Davenport eine der erfolgreichsten Tennisspielerin aller Zeiten: Mit ihrem Erstrundensieg bei den Australian Open 2008 krönte sich die Amerikanerin mit 21.897.501 Dollar Preisgeld zur bis dato bestverdienenden Tennisspielerin der Welt und löschte die aus dem Jahr 1999 datierende Bestmarke von Steffi Graf aus.

Ende 2006 gab Davenport bekannt, dass sie bald einen Sohn bekomme - und deswegen nicht mehr auf der WTA-Tour zu spielen. Nach der Geburt ihres ersten Kindes revidierte sie ihre Meinung und kehrte ein Jahr später doch wieder auf den Platz zurück. Mittlerweile ist Davenport zweifache Mutter - und ein neuerliches Comeback scheint endgültig ausgeschlossen. Doch bei den besten Tennis-Ladys weiß man nie.

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Die Ältere der beiden Williams-Schwestern, Venus, ist seit den späten neunziger Jahren auf der WTA-Tour erfolgreich. 2000 und 2001 gewann die kraftvolle Spielerin die US Open und Wimbledon. Bei den Olympischen Spielen in Sydney gewann die Amerikanerin die Goldmedaillie im Einzel, an der Seite ihrer Schwester auch die Doppel-Konkurrenz.

In den Folgejahren litt Venus Williams unter zahlreichen Verletzungen und konnte erst 2005 wieder ein Grand-Slam-Turnier gewinnen. Zuvor stand sie immer wieder im Finale der vier größten Turniere auf der Tour, die sie aber reihenweise gegen ihre kleine Schwester Serena verlor.

Vor allem ihre Auftritte in Wimbledon sind legendär: 2005 besiegte sie im längsten Wimbledon-Finale aller Zeiten Lindsay Davenport mit 4:6, 7:6, 9:7. 2008 marschierte sie beim berühmtesten Rasenturnier der Welt ohne einen einzigen Satzverlust zum Sieg. Insgesamt gewann Venus Williams fünf Mal in Wimbledon. Im vergangenen Jahr unterlag sie auf dem heilligen Rasen ihrer Schwester, auch in den kommenden Jahren darf man sich auf spannende Duelle zwischen den Williams-Schwestern freuen.

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So viel wie Serena Williams hat auf der WTA-Tour bisher keine verdient; insgesamt hat sie 26.585.118 Dollar eingespielt. Im vergangenen Jahr wurde die Amerikanerin von der International Tennis Federation (ITF) zur besten Einzel- und Doppelspielerin des Jahres gewählt. Das gelang zuletzt Martina Hingis 1999.

Damit hat die jüngere Schwester die ältere schon in zwei Kategorien überflügelt. Zum ersten Mal gelang ihr das 1999. Als Venus noch ein Jahr bis zu ihrem ersten Grand-Slam-Titel warten musste, konnte Serena sich bereits über den Titel bei den US Open freuen. Anders als Venus hat Serena zudem alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen, wenn auch nicht in einem Jahr. Insgesamt hat die aktuelle Weltranglistenerste elf Grand-Slam-Titel und zwei Masters-Siege errungen.

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"The prettiest shot in all of tennis" ("Der schönste Schlag, den es im Tennis überhaupt gibt"), sagt John McEnroe über die einhändig geschlagene Rückhand von Justine Henin. Im Jahr 2003 schaffte die Belgierin das erste Mal den Sprung auf den ersten Weltranglistenplatz und löste ihre ewige Kontrahentin Kim Clijsters ab. Insgesamt traf sie bis zum vorübergehenden Rücktritt von Clijsters 20 Mal auf ihre Landsfrau, mit der sie auch das eine oder andere Doppel-Turnier gewann. Zehnmal siegte Henin, zehnmal Clijsters.

Ebenfalls 2003 gewann die Belgierin die French Open und die US Open, ein Jahr später auch die Australian Open. Bis 2007 sicherte sie sich drei weitere Male den Sieg in Roland Garros und einmal die US Open. Nur in Wimbledon konnte sie bislang nicht gewinnen. Henin erklärte 2008, als erste Tennisspielerin auf Weltranglistenplatz eins liegend, ihr Karriereende.

Doch wie so oft im Tennis war der Rücktritt von Henin nicht endgültig. Ende 2009 kündigte sie an, bei den Australian Open 2010 spielen zu wollen - und bekam eine Wildcard von der WTA. Mit einem Start beim Turnier in Brisbane bereitete sie sich auf Melbourne vor und erreichte auf Anhieb das Finale. Dort traf sie auf ihre Dauer-Gegnerin Kim Clijsters, der sie knapp unterlag.

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