MeinungInvestoren-Votum in der DFLEine große Peinlichkeit

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 2 Min.

Es gab im Vorfeld viele Stimmen gegen einen Einstieg eines Investors in die DFL.
Es gab im Vorfeld viele Stimmen gegen einen Einstieg eines Investors in die DFL. Arne Dedert/dpa

Gewiss, der Einstieg eines Großinvestors ist kein Allheilmittel - aber dass der deutsche Fußball-Profibetrieb nicht einmal in die zweite Phase des Investorenthemas vordringen wollte, irritiert.

Das Votum war tendenziell absehbar, die Deutlichkeit aber überrascht nun doch: Nur 20 der 36 in der Deutschen Fußball Liga (DFL) versammelten Profiklubs aus den zwei obersten Spielklassen sind der Überzeugung, dass der Einstieg eines Investors mit zwei Milliarden Euro die Branche in eine stabilere Zukunft führen könnte. Die 16 übrigen Klubs sehen das anders. Oder sie hatten, wie befremdliche fünf Enthaltungen zeigen, zu viel Angst vor - ja, wovor eigentlich?

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SZ PlusVon Claudio Catuogno

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