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Nationalmannschaft vor WM-Auslosung:DFB-Elf droht Italien in der Vorrunde

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Italien bereits in der Vorrunde? Nur ungern denkt Philipp Lahm an das EM-Halbfinale 2012 und die Tore von Mario Balotelli zurück.

(Foto: AFP)

Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM-Auslosung gesetzt, muss aber schon in der Vorrunde mit schweren Gegnern rechnen. In den ersten Tagen in Brasilien könnte Löws Team bereits auf Italien, England, die Niederlande oder Frankreich treffen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist bei der Auslosung der WM-Vorrundengruppen wie erwartet gesetzt, muss aber dennoch schon in der Vorrunde mit sehr schweren Gegnern rechnen. Mögliche Kontrahenten sind: Italien, Holland, England oder Frankreich.

Die Fifa hat am Donnerstagvormittag die neue Weltrangliste veröffentlicht, die Grundlage für die Auslosung Anfang Dezember ist. Die ersten sieben Mannschaften sowie Gastgeber Brasilien sind für die Auslosung gesetzt. Deutschland konnte nach dem erfolgreichen Abschluss der WM-Qualifikation Argentinien überholen und ist nun Zweiter hinter Spanien.

Neben Brasilien, Deutschland, Spanien und Argentinien sind auch Kolumbien, Belgien und die Schweiz bei der Auslosung am 6. Dezember in Costa do Sauìpe definitiv in Topf eins gesetzt. Uruguay muss dafür noch die Playoffs gegen Jordanien überstehen. Sollte der zweifache Weltmeister scheitern, würden die Niederlande aufrücken und ein Duell Deutschlands mit dem Oranje-Team nicht möglich sein. Die Schweiz machte in der Weltrangliste sieben Plätze gut und schob sich dadurch noch in Lostopf eins.

Italien und England werden jedoch in keinem Fall in diesem Topf sein. Die Fifa teilt die weiteren 24 WM-Teilnehmer in drei Töpfe à acht Teams ein. Dabei werden neben sportlichen auch regionale Kriterien zurate gezogen. So dürfen in jeder WM-Gruppe nur maximal zwei Mannschaften aus Europa sein, Duelle zwischen Vertretern anderer Konföderationen sind ausgeschlossen.

Die Fifa-Weltrangliste vom 17. Oktober:

1. (1.) Spanien 1513 Punkte

2. (3.) Deutschland 1311

3. (2.) Argentinien 1266

4. (5.) Kolumbien 1178

5. (6.) Belgien 1175

6. (7.) Uruguay 1164

7. (14.) Schweiz 1138

8. (9.) Niederlande 1136,95

9. (4.) Italien 1136,61

10. (17.) England 1080

11. (8.) Brasilien 1078

12. (16.) Chile 1051

13. (13.) USA 1040

14. (11.) Portugal 1036

15. (12.) Griechenland 983

© Süddeutsche.de/dpa/sid/sonn

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