Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Hinweise auf dubiose Geschäfte oder gar Korruption bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland über Jahre systematisch vertuscht. Das belegen nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR bisherige Ergebnisse der internen Ermittlungen durch die Kanzlei Freshfields, die im Auftrag des DFB die WM-Affäre untersucht.
Schmiergeld:DFB vertuschte Hinweise auf Korruption
Ex-Präsident Niersbach vor einem Treffen des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich.
(Foto: Arnd Wiegmann/Reuters)- Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Hinweise auf dubiose Geschäfte im Zusammenhang mit der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 über Jahre systematisch vertuscht.
- Das belegen Ergebnisse der internen Ermittlungen durch die Kanzlei Freshfields, die im Auftrag des DFB die WM-Affäre untersucht.
- Im Vorzimmer des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach soll jahrelang eine Schmiergeldliste gelegen haben.
Von H. Leyendecker, G. Mascolo und K. Ott
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