SportdirektorinDFB verlängert vorzeitig mit Nia Künzer

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Nia Künzer ist seit 2024 beim DFB.
Nia Künzer ist seit 2024 beim DFB. Wunderl//Beautiful Sports/Imago
  • Der DFB verlängert den Vertrag mit Sportdirektorin Nia Künzer vorzeitig bis 2029, kurz vor der EM in der Schweiz.
  • Künzer trat ihr neu geschaffenes Amt am 1. Januar 2024 an und ist auch für die U19, U20 und neue U23-Frauen zuständig.
  • Als 34-fache Nationalspielerin gewann Künzer 2003 den WM-Titel und erzielte im Finale das Golden Goal gegen Schweden.
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Vor der Europameisterschaft in der Schweiz verkündet der Deutsche Fußball-Bund, dass Nia Künzer bis 2029 Sportdirektorin bleiben soll.

Der DFB hat kurz vor der Europameisterschaft den Vertrag mit Nia Künzer als Sportdirektorin Frauenfußball vorzeitig bis 2029 verlängert. „Nia Künzer ist ein Gewinn für den DFB“, sagte Verbandspräsident Bernd Neuendorf nach einem einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Künzers bisheriger Vertrag galt bis 2027.

Die 45-Jährige habe „wichtige Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hochpriorisierten Bereich gestellt. Dabei hat sie sich ihren kritischen Blick bewahrt“, so Neuendorf weiter.

EM-Kader der DFB-Frauen
:FC Bayern Deutschland

Für die EM in der Schweiz setzt Bundestrainer Christian Wück auf ein eingespieltes Team und gleich sieben Doublesiegerinnen aus München. Ob das für die internationale Spitze reicht, ist noch recht ungewiss.

Von Anna Dreher

Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft bei der EM in der Schweiz (2. bis 27. Juli) in der Vorrunde auf Polen, Dänemark und Schweden. Für den 52-Jährigen ist es das erste Turnier mit den deutschen Frauen, sein Vertrag läuft bis Ende 2026. 2027 steht die WM in Brasilien an.

Künzer hatte ihr beim DFB neu geschaffenes Amt am 1. Januar 2024 angetreten. Ein halbes Jahr später holte die DFB-Auswahl mit Horst Hrubesch auf der Bank Olympia-Bronze in Frankreich.

Künzer wollte vor dem Turnier in der Schweiz Klarheit haben

„Wir haben weitere große Ziele und noch einiges auf unserer Agenda – ich spüre eine große Überzeugung innerhalb des DFB, diese Agenda gemeinsam umzusetzen“, sagte Künzer. „Es war mir zudem wichtig, dass vor unserer Euro in der Schweiz Klarheit herrscht, damit wir mit vollem Fokus aufs Sportliche in unser Turnier starten können.“ Das blamable Vorrunden-Aus der deutschen Frauen bei der WM 2023 in Australien unter Trainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte noch Künzers Vorgänger Joti Chatzialexiou als Sportlicher Leiter Nationalmannschaften mitzuverantworten.Künzer ist auch für die U19, U20 und neue U23-Frauen beim DFB mit zuständig. Darüber hinaus soll sie künftig auch Aufgaben der Weiterentwicklung, Steuerung und Koordination des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs bündeln. Als Spielerin gewann die 34-fache Nationalspielerin 2003 den WM-Titel und erzielte im Finale gegen Schweden das Golden Goal. Die mehrfache deutsche Meisterin mit dem 1. FFC Frankfurt war nach ihrer Karriere auch Dezernatsleiterin beim Regierungspräsidium Gießen.

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