MeinungWM-2006-ProzessEin Prozess offenbart die Ursünde des deutschen Fußballs

Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 3 Min.

Die WM 2006 hat die Menschen damals begeistert - heute ist klar: Der DFB hat bei Weitem nicht alles richtig gemacht rund um dieses Turnier. 
Die WM 2006 hat die Menschen damals begeistert - heute ist klar: Der DFB hat bei Weitem nicht alles richtig gemacht rund um dieses Turnier.  Kay Nietfeld/dpa

Zehn Jahre nach Beginn der Sommermärchen-Affäre ist gerichtlich verbrieft: Der DFB hat im WM-2006-Kontext Steuern hinterzogen. Der Umgang des Verbandes mit dem Skandal ist bis heute verstörend.

Nach einem fast zehnjährigen Strafprozess, nach fast 10 000 produzierten Aktenseiten, nach 34 öffentlichen Verhandlungstagen, nach unzähligen Volten und Wendungen steht nun also das Urteil fest im spektakulärsten Prozess, den der deutsche Fußball je erlebt hat. Und es ist eindeutig. Es heißt: schuldig!

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WM 2006
:DFB muss in Sommermärchen-Affäre Geldstrafe zahlen

Das Landgericht Frankfurt am Main spricht den Deutschen Fußball-Bund im Prozess um die dubiosen Zahlungsflüsse rund um die WM 2006 schuldig. Dass der DFB Steuern hinterzogen habe, stehe „ohne Zweifel fest“.

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