DFB-Präsident:Jimmy Hartwig will Verband führen

Während das von Machtkämpfen geplagte Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag zu einer Sitzung zusammentrat, gab es eine öffentliche Bewerbung für den Führungsposten beim Verband. Der frühere Nationalspieler und heutige DFB-Botschafter Jimmy Hartwig, 66, kündigte bei der Welt seine Kandidatur an: "Es wird Zeit für Veränderungen. Ich möchte Präsident des DFB werden", sagte Hartwig. Es gelte nun, "nicht nur Lippenbekenntnisse zu machen und Typen wie Jimmy Hartwig den Weg zu ebnen. Auf geht es zu neuen Ufern! Wir wollen was bewegen."

Hartwigs Kandidatur wird unterstützt von Dagmar Freitag (SPD), der Vorsitzenden des Sportausschusses im Bundestag: "Jimmy Hartwig gehört aus vielerlei Gründen zu den herausragenden Nationalspielern unseres Landes, nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten", sagte sie. Hartwig hatte bereits im Mai sein Interesse bekundet. Der DFB sucht nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Fritz Keller, der laut eines Beschlusses vom Freitag am 11. März 2022 gewählt werden soll. Momentan führen Peter Peters und Rainer Koch interimsmäßig das Präsidium.

© SZ vom 24.07.2021 / dpa, sz
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