MeinungSchiedsrichter im DFB-Pokal:Ohne VAR ist auch keine Lösung

Kommentar von Felix Haselsteiner

Lesezeit: 2 Min.

Das Schiedsrichterteam von Tobias Welz (Mitte) übersah im Pokalspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern eine klare Abseitsstellung beim Münchner Treffer zum 1:1 durch Luis Diaz.
Das Schiedsrichterteam von Tobias Welz (Mitte) übersah im Pokalspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern eine klare Abseitsstellung beim Münchner Treffer zum 1:1 durch Luis Diaz. (Foto: Maik Hölter/Team 2/Imago)

Der Videobeweis nervt, doch die Abseitstore für den BVB und FC Bayern im DFB-Pokal zeigen, dass die Referees eher mehr als weniger Unterstützung benötigen.

Bevor es wieder gefühlig wird, vielleicht ein paar Fakten über den VAR. Es gibt eine beachtliche Anzahl an Studien, die Indizien dafür liefern, dass der Video Assistant Referee den Fußball gerechter gemacht hat. In der Premier League etwa werden inzwischen 96 Prozent der Schiedsrichter-Entscheidungen richtig getroffen – vor Einführung des Videoschiedsrichters waren es 82 Prozent. Es gibt Studien, aus denen hervorgeht, dass die Bedeutung des Heimvorteils geringer wird, und solche, die zeigen, dass es seit dem VAR weniger Fouls, Schwalben und Tätlichkeiten gibt. Und dann gab es am Dienstag und Mittwoch noch eine unbeabsichtigte Feldstudie, die ganz offensichtliche Belege schuf.

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