DFB-Pokal:Leverkusen geht durch die Hölle zum Double

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Trophäe Nummer zwei: Xabi Alonso mit dem DFB-Pokal. (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Eine Halbzeit lang in Unterzahl und ein Gegner, der um jeden Meter kämpft: Bayer 04 Leverkusen muss im DFB-Pokalfinale leiden - besiegt aber einen hartnäckigen 1. FC Kaiserslautern und feiert das erste Double der Klubgeschichte.

Von Javier Cáceres, Berlin

Es gibt eine Reihe von Ratgebern mit einer Fülle an Tipps, die erklären, wie man "Schmerz in Energie" verwandelt. Und das war die Aufgabe, die Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso seiner Mannschaft am Vorabend des DFB-Pokalfinales gestellt hatte. Keine leichte Aufgabe, aber es gelang: Drei Tage nach dem 0:3 gegen Atalanta Bergamo im Europa-League-Finale von Dublin besiegte Leverkusen den 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokalfinale durch ein Tor von Granit Xhaka (16. Minute) mit 1:0 - und sicherte sich als frisch gekürter deutscher Meister zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Es gelang unter größten Mühen - weil Lautern bravourös kämpfte, und weil Leverkusen nach einer gelb-roten Karte gegen Odilon Kossounou (44.) eine Halbzeit lang zu zehnt spielen musste.

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