DFB-PokalViel Glück für St. Pauli und den HSV

Lesezeit: 2 Min.

Einer der auffälligsten St. Pauli-Spieler: Neuzugang Joel Chima Fujita
Einer der auffälligsten St. Pauli-Spieler: Neuzugang Joel Chima Fujita (Foto: dpa)
  • Der Hamburger SV entgeht beim Oberligisten FK Pirmasens knapp einer Blamage im DFB-Pokal und gewinnt 2:1 nach Verlängerung.
  • Guilherme Ramos rettet den HSV in der Nachspielzeit in die Verlängerung, wo Ransford-Yeboah Königsdörffer den Sieg sichert.
  • Auch der VfL Bochum muss beim Regionalligisten BFC Dynamo in die Verlängerung und gewinnt am Ende 3:1.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Beide Hamburger Vereine tun sich gegen unterklassige Klubs extrem schwer. Der VfL Wolfsburg schafft dagegen einen Vereinsrekord. Hannover 96 scheitert in Cottbus.

Trainer Merlin Polzin vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat nach der nur knapp abgewendeten Pokal-Blamage beim Oberligisten FK Pirmasens Kritik an seiner Mannschaft geübt. „Bei uns hat heute wenig zusammengepasst, wir erwarten von der Mannschaft viel mehr Einsatz“, sagte Polzin nach dem glücklichen 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Joker Guilherme Ramos (90.+2) rettete den Bundesliga-Aufsteiger kurz nach seiner Einwechslung in die Verlängerung, dort sorgte der zuletzt abwanderungswillige Ransford-Yeboah Königsdörffer (100.) für die Entscheidung.

Auch Stadtrivale FC St. Pauli hat mit einiger Mühe seine Pflichtaufgabe erledigt. Trotz drückender Überlegenheit und einem Dutzend klarer Torchancen setzte sich der Bundesligist gegen den starken Nord-Regionalligisten Eintracht Norderstedt erst im Elfmeterschießen mit 3:2 durch. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Den entscheidenden Elfmeter wehrte St. Paulis Keeper Nikola Vasilj ab.

DFB-Pokal
:Das Bielefelder Abo läuft weiter

Schon wieder wirft Arminia Bielefeld, der Überraschungsfinalist von 2025, einen Erstligisten aus dem Pokal. Ist das überhaupt noch eine Überraschung?

Von Ulrich Hartmann

Der SC Freiburg ist nach einem Geduldsspiel souverän in die zweite Runde eingezogen. Beim kompakt verteidigenden Regionalligisten Sportfreunde Lotte tat sich der Bundesligist zunächst in seinen Offensivbemühungen schwer, setzte sich am Ende aber verdient mit 2:0 (1:0) durch. Für die Mannschaft von Trainer Julian Schuster trafen Erin Dinkci (43. Minute) und Lucas Höler (69.).

Dagegen ist Hannover 96 zum dritten Mal in Serie in der ersten Runde ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz unterlag beim Drittligisten Energie Cottbus mit 0:1 (0:0) und kassierte nach zwei Siegen zum Ligastart den ersten Dämpfer der Saison. Tolcay Cigerci (12.) erzielte den entscheidenden Treffer für das Team von Coach Claus-Dieter Wollitz. Für Hannover scheiterte Boris Tomiak mit einem Foulelfmeter an Energie-Torhüter Alexander Sebald (42.).

Wolfsburg feiert höchsten Sieg im DFB-Pokal

Ole Werner hat bei seinem Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig einen glanzlosen Erfolg gefeiert. Der-Bundesligist gewann nach einem weitgehend schwachen Auftritt nur mit Mühe 4:2 (2:2) beim Regionalligisten SV Sandhausen. Yan Diomande (6.), Willi Orban (23.), Ezechiel Banzuzi (80.) und Xavi Simons (90.+6) trafen für die Sachsen um den neuen Kapitän David Raum. Leon Ampadu Wiafe (3.) und Jahn Herrmann (18.) waren für den Außenseiter erfolgreich.

Der VfL Wolfsburg hat im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Paul Simonis ohne Probleme die zweitePokalrunde des erreicht – und einen Vereinsrekord aufgestellt. Beim Fünftligisten SV Hemelingen aus Bremen gewann der Bundesligist mit 9:0 (3:0). Es war der höchste Sieg der Wolfsburger im Pokal, die bisherige Bestmarke datierte aus dem Jahr 2008 (7:0 beim FC Oberneuland). Moritz Jenz (13.), Andreas Skov Olsen (14.), Lovro Majer (39./Foulelfmeter), Dzenan Pejcinovic (53./76./81.), Mattias Svanberg (61./71.) und Vaclav Cerny (72.) trafen für die Wölfe.

Der 1. FC Heidenheim ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und steht erwartungsgemäß in der zweiten Runde. Der Bundesligist setzte sich bei Regionalligist Bahlinger SC mühelos mit 5:0 (2:0) durch. Im Kaiserstuhlstadion erzielten zweimal Leonardo Scienza (9. Minute/61.), Mathias Honsak (34.), Mikkel Kaufmann (77.) und Sirlord Conteh (83.) die Treffer für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt.

Die TSG 1899 Hoffenheim ist dagegen erfolgreich in die Mission Neuanfang gestartet. Das runderneuerte Team der Sinsheimer setzte sich beim Drittligisten Hansa Rostock mit 4:0 (1:0) durch, Trainer Christian Ilzer bot gleich sieben neue Spieler von Beginn an auf. Mit Wouter Burger (37.) und sorgte einer von ihnen für die Führung, der junge Hoffnungsträger Max Moerstedt (71./86.) und Fisnik Asllani (83.) sorgten für die Entscheidung.

Auch Zweitligist VfL Bochum hat nur mit großer Mühe den Einzug in die zweite Runde geschafft. Beim Regionalligisten BFC Dynamo kam die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking zu einem 3:1 (1:1, 0:0)-Sieg nach Verlängerung. Der SV Darmstadt 98 hat die Pflichtaufgabe beim Regionalligisten VfB Lübeck gelöst. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt setzte sich bei den Schleswig-Holsteinern mit 2:1 (1:0) durch.

Alle Spiele der ersten Runde im Überblick.

© SZ/dpa/sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Oliver Glasner im Interview
:„Crystal Palace hat das Maximum noch nicht erreicht“

Nie gewann der Fußballklub Crystal Palace in seiner Geschichte einen Titel – bis Oliver Glasner kam. Vor dem Start der Premier League erklärt der Trainer, was er verändert hat, welche Ambitionen ihn antreiben  – und wie er die Uefa-Strafe gegen Palace bewertet.

SZ PlusInterview von Sven Haist

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: