MeinungOrdnungsgeld gegen den DFBEine Botschaft, die es in sich hat

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 3 Min.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (rechts) mit Bundeskanzler Olaf Scholz.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf (rechts) mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Sebastian Gollnow/dpa

Das Ordnungsgeld des Landgerichts Dortmund gegen den DFB ist ein beachtliches Signal: Auch ihr, Freunde des Fußballs, steht hierzulande nicht über dem Gesetz! Angesprochen fühlen darf sich auch Gianni Infantino.

Bedeutende Themen sind manchmal sperrig. Gerade im Sport, und insbesondere in der bunten Eins-zu-null-Landschaft des Fußballs. So geht ein wenig unter, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) soeben in Form einer happigen Ordnungsstrafe eine Botschaft erhielt, die nicht zur quasi-staatlichen Sonderstellung passt, die er seit Jahrzehnten beansprucht, weil er ja der Deutschen liebstes Kind verwaltet - und schon gar nicht zur Selbstwahrnehmung einiger seiner Funktionäre.

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