- Das Länderspiel gegen Serbien soll für Joachim Löw nach dem verpatzten Jahr 2018 einen Neuanfang symbolisieren.
- Der Bundestrainer wirkt resolut - das ist eher untypisch für ihn.
- Seine Kritiker äußern sich zahlreich, ihre Statements wirken aber austauschbar.
Der Mann in der Lobby des Fünf-Sterne-Hotels hatte die Kapuze seines Sport-Pullovers übergezogen, er fröstelte etwas, und das lag vielleicht nicht nur daran, dass er etwas zu leicht bekleidet war für diesen kalten Frühlingstag in Wolfsburg. Joachim Löw, 59, sah einem Termin entgegen, der ihn erneut daran erinnerte, dass auch das Bundestrainer-Leben nicht immer behaglich ist: Am Montag hatte er dem Zahnarzt seine Aufwartung machen müssen, nun würde man ihn gleich wieder in einen dieser Kleinbusse setzen und zur ...

