Finale der Nations LeagueDie Machtverhältnisse im Fußball der Frauen sind geklärt

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Eine Medaille, aber leider nicht die goldene: letztlich waren die Spanierinnen zu stark für Elisa Senß und das deutsche Nationalteam.
Eine Medaille, aber leider nicht die goldene: letztlich waren die Spanierinnen zu stark für Elisa Senß und das deutsche Nationalteam. (Foto: Juan Barbosa/Reuters)

Das 0:3 im Final-Rückspiel gegen Spanien schmerzt die deutschen Fußballerinnen sehr – weil deutlich wird, wie viel noch zum Spitzenniveau fehlt. Bundestrainer Wück bemängelt fundamentale Dinge.

Von Anna Dreher, Madrid

Am Ende waren die meisten Blicke und Kameraobjektive auf dieselbe Stelle im Estadio Metropolitano von Madrid fokussiert, auf das eilig aufgebaute Podest nach dem Finale in der Nations League. Christian Wück aber blickte erst zur Seite und dann auf den Rasen, als könne er sich die Szenen nicht anschauen, weil es einfach zu sehr schmerzte: wie ein paar Meter entfernt die mit Goldmedaillen behangenen Spanierinnen den silbernen Pokal in die Höhe rissen, während Konfetti auf sie herabregnete und sehr viele der 55 843 Zuschauer außer sich waren. Zeremonieteilnehmer König Felipe VI. mit royaler Contenance inklusive.

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