Neuwahlen beim DFBFrauen? Müssen leider wieder gehen

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Nationalspielerin Janina Minge mit Bernd Neuendorf: Der DFB-Präsident hat angekündigt, sich mehr für den Frauenfußball einzusetzen, aber im DFB-Präsidium soll der Frauenanteil sinken.
Nationalspielerin Janina Minge mit Bernd Neuendorf: Der DFB-Präsident hat angekündigt, sich mehr für den Frauenfußball einzusetzen, aber im DFB-Präsidium soll der Frauenanteil sinken. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Kurz vor dem DFB-Bundestag versucht sich Präsident Bernd Neuendorf als Förderer des Frauenfußballs zu inszenieren. Dabei ruft gerade ein Thema Kritik hervor: der Umgang mit den Frauen bei der Besetzung des künftigen Präsidiums.

Von Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Im Vergleich mit den vergangenen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fällt die Typisierung des aktuellen Verbandschefs Bernd Neuendorf leicht: der Stille. Der Fußball-Quereinsteiger vom Mittelrhein und vormalige SPD-Politiker wagt sich eher selten mit weitreichenden Wortmeldungen an die Öffentlichkeit. Umso größeres Erstaunen herrschte sogar bei manchen Beobachtern im DFB, als der Präsident am vergangenen Wochenende zu einem medialen Doppelschlag ansetzte.

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