Süddeutsche Zeitung

DFB-Direktor Bierhoff:"Es ist eine Wolke über der Mannschaft, die kämpft, die arbeitet"

Oliver Bierhoff verteidigt in einem zehnminütigen Monolog das junge DFB-Team - und beklagt eine schlechte Grundstimmung der Öffentlichkeit.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat mit Inbrunst die junge deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Kritik verteidigt und eine schlechte öffentliche Grundstimmung beklagt. "Wir sind in einer herausgehobenen Position und verdienen viel Geld. Aber es sind Menschen. Es ist eine Wolke über der Mannschaft, die kämpft, die arbeitet", sagte Bierhoff bei einer Online-Pressekonferenz am Montag in Leipzig.

In seinem mehr als zehnminütigen Monolog sprach Bierhoff von Anspannung und Frust im Team über zuletzt mäßige Resultate. "Aber sie stellen sich und gehen nicht den bequemen Weg", warb Bierhoff.

Der Europameister von 1996 beklagte mehrfach die "Tonalität", mit der über die Löw-Auswahl gesprochen werde. "Was wird erreicht, und nicht, was wird nicht erreicht", sollte in den Mittelpunkt rücken. "Die Spieler haben unser Vertrauen verdient und sie werden zurückzahlen."

Die DFB-Elf trifft am Mittwoch in einem Testspiel in Leipzig auf Tschechien. Am Samstag folgt dort das Nations-League-Spiel gegen die Ukraine, bevor drei Tage später der Wettbewerb mit der Partie in Sevilla gegen Spanien abgeschlossen wird. "Es geht nur über Ergebnisse auf dem Platz. Da müssen wir leisten, da müssen wir da sein auf den Punkt", forderte Bierhoff Erfolge zum Jahresabschluss.

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