Sportlich nahm die Karriere von Lukas Podolski zeitweise einen holprigen Verlauf, seiner Popularität unter den Fans tat das nie einen Schaden. Seine unverblümte Art, lockere Sprüche und Kölner Bodenständigkeit sind in der inszenierten Fußball- und Medienwelt stets eine natürliche Erfrischung. Bestes Beispiel: die Aussage zur "Affäre" Löw und der Hand in der Hose. Podolski: "Ich denke, 80 Prozent von euch und auch ich kraulen sich mal an den Eiern. Von daher ist alles gut." Danach war die Debatte beendet, ebenso wie nun seine DFB-Laufbahn. Ganz hört er aber nicht auf - zum Saisonende wechselt der Linksfuß noch einmal nach Japan.

"Ich kann bestätigen, dass ich nach Ende der Saison zu Vissel Kobe in die J-League in Japan wechseln werde", schrieb Podolski auf seinem Instagram-Account: "Dies ist keine Entscheidung gegen Galatasaray, es ist eine Entscheidung für eine neue Herausforderung." Und eine Entscheidung, die ihm etwa 20 Millionen Euro einbringt.

Bild: Arne Dedert/dpa 16. März 2017, 12:492017-03-16 12:49:34 © SZ.de/jüsc/tbr/jbe