20 Jahre NBA, alle im selben Verein und es soll noch mindestens eine weitere Saison werden: Dirk Nowitzki hatte auch in der abgelaufenen Spielzeit seine Momente. Da war zum Beispiel jene Partie am 1. März gegen Oklahoma, als er als sechster Basketballer überhaupt die Schallmauer von 31 000 NBA-Punkten durchbrach. Oder jenes Spiel gegen die LA Clippers, als er die 50 000 gespielten Minuten knackte. Doch Zahlen sind längst nicht mehr sein Antrieb. Nowitzki spielt auch mit bald 40 Jahren noch auf Topniveau Basketball, weil es ihm schlichtweg Spaß macht.

Die Freude wurde wegen der Verlierer-Saison seiner Mavericks zwar getrübt, aber wer ihm zuschaut, erlebt immer noch einen hochprofessionellen, engagierten, ehrgeizigen Vorzeige-Sportler. Nowitzkis Spiel hat sich verändert, er musste wegen der Kaderprobleme in Dallas fast nur als Center agieren (nicht gerade seine Lieblingsposition), auch sein Punkteschnitt ist auf zwölf Zähler pro Partie zurückgegangen. Und doch ...

Bild: Brandon Wade/AP 4. Mai 2018, 11:062018-05-04 11:06:38 © SZ.de/mike/rus