EishockeyAdler Mannheim gewinnen auch zweites DEL-Halbfinale

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Zähes Ringen: Der Mannheimer Kristian Reichel  (in weiß) und Münchens Adam Brooks bearbeiten einander beim Bully – ein typisches Bild für das zweite DEL-Halbfinale.
Zähes Ringen: Der Mannheimer Kristian Reichel  (in weiß) und Münchens Adam Brooks bearbeiten einander beim Bully – ein typisches Bild für das zweite DEL-Halbfinale. IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner

EHC Red Bull München gibt 2:0-Führung aus der Hand und verliert durch ein kurioses Gegentor wie im ersten Aufeinandertreffen 2:3 in Overtime. Köln schlägt Berlin und gleicht zum 1:1 aus.

Die Adler Mannheim zogen im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durch ein erneutes 3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei Ex-Meister EHC Red Bull München auf 2:0 davon.  Justin Schütz sorgte in der vierten Minute der Overtime für die Entscheidung. Einen Schuss von Marc Michaelis fälschte der Adler-Stürmer in Richtung Bande ab. Von dort prallte der Puck zurück an den Schoner von Münchens Keeper Antoine Bibeau und kullerte danach über die Linie zum 3:2. „So ein Tor habe selbst ich noch nicht geschossen“, sagte Schütz bei Magentasport. „Es ist brutal glücklich.“

Dabei lagen die Gäste vor 10 796 Fans im ausverkauften SAP Garden nach einem Doppelschlag von Yasin Ehliz (32.) und Tobias Rieder (33.) zunächst 0:2 in Rückstand. Nicolas Mattinen (35.) und Matthias Plachta (54.) erzwangen aber die Verlängerung. Schon das erste Duell hatten die Adler mit 3:2 in der Overtime gewonnen. Weiter geht es am Sonntag (16.30 Uhr) mit Partie drei in der Best-of-Seven-Serie in Mannheim.

Unterdessen glichen die Kölner Haie mit einem 5:1 (0:1, 3:0, 1:0)-Erfolg gegen die Eisbären Berlin im anderen DEL-Halbfinale zum 1:1 aus. Die Haie erlösten mit dem deutlichen Sieg auch die 18 600 Fans. In der Neuauflage des Vorjahresfinales, in dem Köln drei 0:7-Pleiten in Folge kassiert hatte, sorgte ein Sturmlauf im zweiten Abschnitt mit Toren von Patrick Russell (22./29.), Dominik Bokk (30.) und Louis-Marc Aubry (34.) für die Entscheidung. Zudem war Gregor MacLeod (44.) erfolgreich.  Dabei war Berlin, das im ersten Duell mit 6:3 die Oberhand behalten hatte, durch Yannick Veilleux (15.) sogar in Führung gegangen. Spiel drei folgt am Sonntag (14 Uhr) in der Hauptstadt.

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