bedeckt München
vgwortpixel

Debatte zwischen Wolfsburg und Bayern:"Absolut im Rahmen des Finanial Fair Play"

Für Allofs ist De Bruyne ein wesentlicher Pfeiler in der Planung des Klubs. "Wir wollen uns unter den besten Vier in der Bundesliga etablieren und auch in der Champions League ein gutes Bild abgeben. Dafür brauchen wir Kevin de Bruyne." Keine Sorgen machen sich Allofs und der Aufsichtsrat des Werks-Klubs wegen des Financial Fair Play der Uefa und der Rolle von Klub-Eigner VW.

Die war nach dem Bundesliga-Aufstieg des von VW-Tochter Audi unterstützten FC Ingolstadt wieder in die Kritik geraten. "Wir bewegen uns absolut im Rahmen des Financial Fair Play. Für das Geld, das der VfL von VW erhält, gibt es einen Gegenwert in Form eines Werbeeffekts", sagte VfL-Aufsichtsrats-Chef Javier Garcia Sanz.

Die Debatte war vor allem im Zuge des 32-Millionen-Euro-Einkaufs von André Schürrle aufgekommen. Sportlich konnte der Weltmeister die Erwartungen bislang nicht erfüllen. "Bei André läuft es noch nicht so ganz rund", konstatierte VfL-Coach Dieter Hecking.

Bundesliga Zwischen Wut und Wirren
Analyse
Debatten beim FC Schalke

Zwischen Wut und Wirren

Trotz der Europapokal-Qualifikation herrscht beim FC Schalke ein tiefer Streit. Manager Heldt muss sich rechtfertigen - und die Mannschaft bekommt am letzten Spieltag eine prominente Rolle im Abstiegskampf.   Von Philipp Selldorf

Lahm will keinen großen Umbruch

Wie es bei den Bayern wieder besser laufen könnte, darüber hat sich Kapitän Philipp Lahm unterdessen so seine Gedanken gemacht. Der Münchner sieht keine Notwendigkeit, den Kader des Rekordmeisters nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Barcelona einer Radikalkur zu unterziehen. "Diese Mannschaft hat noch einen Champions-League-Sieg in sich, so wie sie jetzt dasteht", sagte Lahm im Interview mit dem Magazin stern.

"In einem Umbruch von heute auf morgen sehe ich eine große Gefahr, dass das nicht gut geht. Es muss langsam passieren", führte der 31-Jährige weiter aus. Es werde deshalb "nicht passieren, dass fünf Spieler gehen und fünf neue kommen. Diese Mannschaft ist in ihrer aktuellen Besetzung absolut konkurrenzfähig. In allen Wettbewerben".

Einmal mehr lobte Lahm zudem die Arbeit von Trainer Pep Guardiola. Er selbst habe weiterhin "ein ähnliches Verständnis von Fußball" wie der Spanier. Guardiola könne allerdings nicht auf alle Befindlichkeiten eingehen, deshalb sei er "bedingungslos. Er ordnet alles dem Erfolg und der Spielidee unter. Das führt zwangsläufig auch mal zu Unzufriedenheiten".

Diese Unzufriedenheiten äußerten sich am Mittwoch dann eindrucksvoll auf dem Trainingsplatz - allerdings ohne Zutun des Trainers. Bei einer Einheit im Regen gerieten Jerome Boateng und Robert Lewandowski aneinander. Den Zoff der beiden löste Guardiola auf seine Art: Er schickte den Abwehrmann und den Stürmer vorzeitig zum Duschen.