DDR-Sportsystem:"Siehste, geht nicht"

Lesezeit: 8 min

DDR-Sportsystem: Gefühle laufen lassen in der Bewegung, das war ihr Ventil, sagt die ehemalige Sportgymnastin Esther Nicklas heute. Für alles, was in der Familie unausgesprochen blieb. Sie ahnte nicht, wohin das führen sollte.

Gefühle laufen lassen in der Bewegung, das war ihr Ventil, sagt die ehemalige Sportgymnastin Esther Nicklas heute. Für alles, was in der Familie unausgesprochen blieb. Sie ahnte nicht, wohin das führen sollte.

(Foto: Werner Schulze/imago)

Die Schäden des DDR-Sportsystems entstanden nicht nur durch Doping, es ging auch um Gewalt und Missbrauch. Ein paar Athleten - wie die ehemalige Sportgymnastin Esther Nicklas - wollen nicht mehr schweigen.

Von Anne Armbrecht

Wie sie so dasitzt, von Puppen und Knöpfen und Stoffen und Spielelementen umgeben, könnte man meinen, dass es ihr gut geht, und das stimmt wohl auch. Esther Nicklas ist eine kleine, zierliche Frau. Mit kessem Lächeln, die dunklen Haare locker und ein bisschen zerzaust zusammengebunden, strahlt die 48-Jährige aus dem Pullover gute Laune und Energie aus. Esther Nicklas, von Beruf Puppenspielerin, ist eine starke und selbstbewusste Frau. Es ist schwer zu vermitteln, dass das mal anders war. Und was Esther Nicklas, der Sportgymnastin, alles passiert ist.

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