MeinungTV-Rechte und DaznDie Sperrung von livetv.sx ist nur ein kleiner Erfolg gegen illegales Streaming

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Fußball im Netz oder im TV kucken? Das kostet mittlerweile, und man braucht mehrere Abos, um alles sehen zu können.
Fußball im Netz oder im TV kucken? Das kostet mittlerweile, und man braucht mehrere Abos, um alles sehen zu können. Revierfoto/Imago

Abos für Live-Sport sind teuer, deshalb weichen viele Konsumenten in vermeintliche rechtliche Grauzonen aus – dabei sind die Regeln eindeutig, wie ein aktueller Gerichtsentscheid zeigt.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Mittwochvormittag eine Erfolgsmeldung verbreitet, die klingt, als gehöre sie in den Polizeibericht. Im „Kampf gegen Piraterie und den Diebstahl von Inhalten“ habe man an der Seite des Geschäftspartners Dazn einen „bedeutenden“ juristischen Fortschritt erzielt, teilte der Bundesliga-Dienstleister mit und berichtete von dem Gerichtsentscheid über eine sogenannte Sperranordnung gegen die Webseite livetv.sx. Diese ist laut DFL „die größte illegale Sport‑Streaming‑Plattform in Deutschland“.

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