Das BVB-Meisterteam in der EinzelkritikWir sind alle Dortmunder Jungs

Harte Burschen und moderne Veteranen, Treckerfahrer und Innenverteidiger mit Beckenbauer-Pässen: Die Meisterelf von Borussia Dortmund beheimatet viele Typen, vom Strohwitwer bis zum Hobby-DJ. Es ist auch diese Mischung, die den BVB zur besten deutschen Mannschaft der vergangenen beiden Jahre macht. Das Team von Trainer Klopp in der Einzelkritik.

Das BVB-Meisterteam in der Einzelkritik – Roman Weidenfeller

Harte Burschen und moderne Veteranen, Treckerfahrer und Innenverteidiger mit Beckenbauer-Pässen - die Meisterelf von Borussia Dortmund beheimatet viele Typen, vom Strohwitwer bis zum Hobby-DJ. Es ist auch diese Mischung, die den BVB zur besten deutschen Mannschaft der vergangenen beiden Jahre macht. Das Team von Trainer Jürgen Klopp in der Einzelkritik.

Aus Dortmund berichtet Freddie Röckenhaus

Roman Weidenfeller (31 Jahre/31 Saison-Einsätze/0 Tore): Musste eine schwere Saison als Strohwitwer überstehen, weil seine Lebensgefährtin in Australien studiert. Hat sich auch in seiner zweiten Meistersaison bei Bundestrainer Joachim Löw nicht einschmeicheln können. "Vielleicht sollte ich mir die Haare schneiden lassen und etwas zierlicher werden", hatte Dortmunds Torwart, Kosename "Weide", zu Saisonbeginn geätzt, als ihm in Sachen Nationalmannschaft der eben erst in der Bundesliga aufgetauchte Ron-Robert Zieler von Hannover 96 vorgezogen wurde. "Wenn ich schon höre, dass ich nicht modern spiele", sagt Weidenfeller, "was heißt denn bitte modern?" Für Dortmund jedenfalls ist Weidenfeller modern gut genug.

Bild: AFP 22. April 2012, 17:062012-04-22 17:06:48 © SZ vom 23.04.2012/fred