MeinungSport-GroßveranstaltungenDie Darts-WM ist ein aufgeblähtes Event, das dem Sport schadet

Kommentar von Korbinian Eisenberger

Lesezeit: 2 Min.

Ein Erstrundendrama wie beim Aus von Simon Whitlock ist dieses Jahr eher selten: spielerisch reißt einen die WM der Pfeilewerfer im Londoner Alexandra Palace nicht wirklich mit.
Ein Erstrundendrama wie beim Aus von Simon Whitlock ist dieses Jahr eher selten: spielerisch reißt einen die WM der Pfeilewerfer im Londoner Alexandra Palace nicht wirklich mit. Kin Cheung/AP

128 Teilnehmer und die große Langeweile: Die Darts-WM in London könnte einen bitteren Vorgeschmack auf die Fußball-WM in den USA geben.

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Man könnte den Filialleiter einer niedersächsischen Sparkasse auf diese Bühne stellen, dazu einen oberösterreichischen Versicherungssachbearbeiter als Gegner. Die beiden bräuchten keinerlei Talent, sie müssten mit ihren Pfeilen nicht einmal die Scheibe treffen, die Darts-Halle im Alexandra Palace würde sich trotzdem füllen, genau wie die riesigen Biergefäße. Die Frage wäre allerdings, ob sich dann auch ein Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten versammeln würde. Prognose: eher nicht.

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Von Korbinian Eisenberger

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