Darts:Deutsche verpassen das Achtelfinale der Darts-WM

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2021/22 PDC William Hill World Darts Championship - Day Ten

Florian Hempel wirkte früh unzufrieden im Duell gegen den Australier Raymond Smith.

(Foto: Getty Images)

Gabriel Clemens und Florian Hempel scheitern deutlich. Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin ist positiv auf Corona getestet worden.

Meldungen im Überblick

Darts, WM: Gabriel Clemens und Debütant Florian Hempel haben bei der Darts-WM in London den Achtelfinaleinzug verpasst. Während Hempel sechs Tage nach seinem Sensationssieg gegen den Weltranglistenfünften Dimitri van den Bergh (Belgien) dem Australier Raymond Smith mit 1:4 unterlag, verlor Clemens mit 0:4 gegen den Waliser Jonny Clayton. Damit ist kein Deutscher mehr im Alexandra Palace vertreten."Ich bin an mir selbst gescheitert. Die Chancen waren da. Ich weiß, was ich spielen kann", sagte Hempel nach seiner Niederlage im Gespräch mit Sport1: "Das, was ich heute gezeigt habe, ist nicht mal ansatzweise das, was ich zeigen will."

Titelverteidiger und Topfavorit Gerwyn Price vermied derweil das frühe Aus nur mit viel Mühe. Der Weltranglistenerste aus Wales gewann sein Drittrundenmatch gegen den Belgier Kim Huybrechts 4:3 und schrammte nur knapp an einer Niederlage vorbei. Im Achtelfinale geht es für Price gegen den Niederländer Dirk van Duijvenbode. Clemens konnte gegen Clayton, der als Nummer acht der Welt zum erweiterten Kreis der Titelanwärter in London gehört, lediglich vier Legs gewinnen. Der 38-Jährige hatte im Vorjahr einen historischen Sieg über Peter Wright gefeiert und war als erster Deutscher in das WM-Achtelfinale eingezogen.

Wintersport, Ski alpin: Die US-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die 26-Jährige am Montag über die sozialen Netzwerke mit. Es gehe ihr gut, schrieb Shiffrin. Sie befinde sich aber in häuslicher Isolation und werde die anstehenden Weltcup-Rennen im österreichischen Lienz verpassen. Ihren Teamkolleginnen wünsche sie für den Riesenslalom am Dienstag und den Slalom am Mittwoch viel Glück. Shiffrin hat im französischen Courchevel kürzlich ihren 72. Weltcup-Sieg gefeiert. Im Gesamtweltcup liegt die dreimalige Gewinnerin der großen Kristallkugel mit 750 Punkten auch aktuell wieder an der Spitze.

NFL, Detroit Lions: Nur eine Woche nach seinem Rekord hat Footballprofi Amon-Ra St. Brown (22) nachgelegt. Der Deutsch-Amerikaner erzielte beim 16:20 seiner Detroit Lions bei den Atlanta Falcons wie schon vor sieben Tagen einen Touchdown und baute damit seine Bestmarke auf drei aus. Nie zuvor hatte es ein Deutscher in der NFL mehr als einmal in die Endzone geschafft. Mit seinem Touchdown markierte der Wide Receiver im zweiten Viertel das zwischenzeitliche 10:7 für die Lions, die die Play-offs nicht mehr erreichen können. Insgesamt fing er im Laufe der Partie 91 Yards und schaffte damit einen Karrierebestwert. Seinen zweiten Touchdown hatte der Rookie beim 30:12 gegen die Arizona Cardinals erzielt.

Der deutsche Kicker Dominik Eberle verhalf derweil den Houston Texans bei seinem Debüt zum vierten Saisonsieg. Der 25-Jährige aus Nürnberg, der erst am Donnerstag unter Vertrag genommen worden war, erzielte zwei Field Goals und fünf Extrapunkte beim 41:29-Erfolg über die Los Angeles Chargers. Quarterback Tom Brady und seine Tampa Bay Buccaneers machten vorzeitig Platz eins in der NFC South perfekt. Dank des 32:6-Siegs bei den Carolina Panthers steht auch der erneute Einzug in die Play-offs fest. Der deutsche Profi Jakob Johnson verlor hingegen mit den New England Patriots erneut. Eine Woche nach dem Ende der Siegesserie von sieben Spielen unterlag das Team von Coach Bill Belichick den Buffalo Bills 21:33 und erlitt damit einen Rückschlag gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Rang eins in der AFC East.

Handball, EM: Fabian Wiede ist die Absage seiner Teilnahme an der Handball-Europameisterschaft nach eigener Aussage "nicht leichtgefallen". Der 27-Jährige von den Füchsen Berlin rechtfertigte in einem Interview des Tagesspiegel (Montag) aber auch seine Entscheidung und wehrte sich gegen Kritik. Es seien familiäre Gründe, betonte Wiede. Dass er in diesem Jahr Vater geworden sei, sei auch ein Faktor gewesen.

"Jeder, der ein Kind hat, weiß, dass es Phasen im Leben gibt, die wichtiger sind oder die sich nicht ganz so einfach gestalten. Erst recht, wenn man ständig unterwegs ist", erklärte Wiede. Er betonte aber auch: "Die Gründe an sich waren andere." Der Kritik von Ex-Nationaltrainer Heiner Brand, der nach mehreren Absagen die Einstellung der Spieler infrage gestellt hatte, konterte Wiede auch: "Er kann von mir aus denken, was er will. Er kennt die Hintergründe nicht und daher ist mir das egal." Es sei auch nicht so, dass er die Nominierung nicht wertschätze.

Wiede äußerte sich sehr kritisch zu einer besseren gemeinsamen Planung von Liga und Verband. Er sei nicht sehr optimistisch, dass das zu seiner Zeit noch passiere, betonte er. "Wenn man sich anschaut, wie kompromissbereit die Liga kürzlich war, scheint es ja an einigen Baustellen zu hapern. Das war schon sehr frech und hat gezeigt, wie wenig Verständnis für die Spieler da ist. Dieses Vorgehen, bei dem die Spieler auf dem Feld verheizt werden, ist gefährlich."

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