Curling:Corona-Wirbel um Australierin

Trotz eines positiven Coronatests darf die Australierin Tahli Gill weiter am Mixed-Wettbewerb im Curling teilnehmen. Die chinesischen Gesundheitsbehörden entschieden am Sonntag, dass Gill das Quarantänehotel, in das sie kurz zuvor gebracht worden war, wieder verlassen durfte, um mit ihrem Partner Dean Hewitt gegen die Schweiz anzutreten. Vorausgegangen war eine stundenlange Hängepartie. Gill war die erste Sportlerin in Peking, die während eines Wettkampfes positiv getestet wurde. Ihr CT-Wert lag unter der für die Spiele gültigen Grenze von 35 - allerdings offenbar wegen einer Covid- Erkrankung kurz vor der Reise nach Peking. Das Turnier musste sie als Vorerkrankte unter strengen Regeln bestreiten, diese gelten in den kommenden Tagen nun weiter für sie. Die ersten australischen Curler bei Winterspielen haben nach sieben Niederlagen in sieben Spielen keine Chance mehr auf den Einzug ins Halbfinale.

© SZ vom 07.02.2022 / sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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