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Champions League:Chelsea, Barça, Juve und Sevilla im Achtelfinale

Im Achtelfinale: Timo Werner (rechts) mit Chelsea

(Foto: AFP)

Lionel Messi bleibt daheim, Barcelona trifft ohne ihn viermal. Timo Werner vergibt eine Riesenchance, Chelsea gewinnt aber trotzdem.

Der FC Chelsea mit Timo Werner, der FC Barcelona mit Marc-Andre ter Stegen sowie Juventus Turin und der Europa-League-Sieger FC Sevilla haben vorzeitig das Achtelfinale der Champions League erreicht. Der Nationalstürmer Werner gewann mit Chelsea am vierten von sechs Spieltagen der Gruppe E bei Stade Rennes 2:1 (1:0) und ist damit ebenso nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen wie Sevilla, das bei FK Krasnodar 2:1 (1:0) siegte.

Chelsea und Sevilla haben nach drei Siegen und einem Unentschieden zehn Punkte auf dem Konto und machen den Gruppensieg unter sich aus. Das direkte Duell steigt am 2. Dezember in Spanien.

In der Gruppe G ist Barca nach einem 4:0 (0:0) bei Dynamo Kiew genauso sicher weiter wie Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo, das durch einen späten Treffer von Alvaro Morata 2:1 (1:1) gegen Ferencvaros Budapest siegte. Zuvor hatte Ronaldo den ersten Juve-Treffer erzielt. Barcelona genügte dagegen eine B-Elf ohne Lionel Messi, um auch nach vier Spielen makellos zu bleiben.

Lazio dicht dran am BVB

In der Dortmunder Gruppe F bleibt Lazio Rom im Kampf um die Spitze am BVB dran. Die Mannschaft des früheren Dortmunder Stürmers Ciro Immobile bezwang Zenit St. Petersburg 3:1 (2:1). Mit einem Sieg gegen Lazio nächsten Mittwoch hätte die Borussia den Gruppensieg sicher. Manchester United führt nach einem 4:1 (3:0) gegen Basaksehir Istanbul die Leipziger Gruppe H an.

Werner vergab in Rennes eine Riesenchance zur frühen Chelsea-Führung, er schoss aus fünf Metern freistehend weit über das Tor (5.). Callum Hudson-Udoi (22.) machte es besser. Auch Werner erzielte einen Treffer (47.), der wegen einer Abseitsstellung aber nicht zählte. Olivier Giroud (90.+1) köpfte Chelsea in die K.o.-Phase. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz stand nach überstandener Corona-Erkrankung erstmals wieder im Kader, er wurde in der 76. Minute eingewechselt. Antonio Rüdiger saß dagegen auf der Bank.

© SZ/sid/tbr
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