Süddeutsche Zeitung

Champions League und Europa League:Bayern gegen Podolski, Gladbach gegen Klose

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Knifflige Aufgaben für die deutschen Klubs in Europa: In der Champions League trifft der FC Bayern auf Arsenal mit Lukas Podolski, der BVB muss in die Ukraine zu Schachtjor Donezk. In der Europa League erwischt Gladbach den dicksten Brocken.

Das deutsche Champions-League-Trio hat das Achtelfinal-Hammerlos Real Madrid vermieden. Fußball-Meister Borussia Dortmund trifft in der Runde der besten 16 Teams auf Schachtjor Donezk. Rekordchampion Bayern München bekommt es in den Partien gegen den FC Arsenal auch mit den deutschen Nationalspielern Lukas Podolski und Per Mertesacker zu tun. Der FC Schalke 04 spielt gegen Galatasaray Istanbul.

Das ergab die Auslosung am Donnerstag am Sitz der Europäischen Fußball-Union im schweizerischen Nyon. Als Spitzenbegegnung des Achtelfinals zog der frühere Liverpool-Profi Steve McManaman das Duell zwischen Madrid und Manchester United. Zudem stehen sich im Duell zweier früherer Sieger AC Mailand und der FC Barcelona gegenüber.

Alle drei Bundesligisten treten am 12./13. oder 19./20. Februar zunächst auswärts an und haben in den Rückspielen, die am 5./6 und 12./13. März ausgetragen werden, Heimrecht. Erstmals seit der Saison 2004/05 steht ein deutsches Trio im Achtelfinale. "Es war nicht unbedingt der Wunschgegner, es ist eine richtig schwere Aufgabe. Vielleicht ist es ein kleiner Vorteil, dass in der Ukraine die Liga später losgeht", meinte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Auch Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge warnte vor dem nächsten Kontrahenten: "Ich denke, dass wir als leichter Favorit in die Runde gehen, trotzdem dürfen wir auf keinen Fall den Fehler machen und den Gegner unterschätzen." Im Duell mit dem türkischen Meister aus Istanbul gibt es für Schalke ein Wiedersehen mit seinem früheren Profi Hamit Altintop.

Die vier deutschen Klubs in der Europa League haben für die Zwischenrunde im Februar 2013 teils schwierige Aufgaben zugelost bekommen. Borussia Mönchengladbach trifft auf Lazio Rom mit dem deutschen Nationalstürmer Miroslav Klose, Bayer Leverkusen spielt gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon.

Hannover 96 bekommt es in der Runde der besten 32 mit dem russischen Club Anschi Machatschkala zu tun, der VfB Stuttgart erhielt mit dem KRC Genk hingegen einen leichteren Kontrahenten. Dies ergab am Donnerstag die Auslosung am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon.

"Das sind Duelle auf Augenhöhe, 50:50-Duelle. Das wird für alle deutschen Mannschaften schwierig, aber machbar", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zu den Losen, die der frühere niederländische Nationalspieler Patrick Kluivert zog. Mönchengladbach, Leverkusen und Stuttgart haben am 14. Februar zunächst Heimrecht und treten eine Woche später auswärts an. Einzig Hannover darf im Rückspiel zu Hause spielen.

Im Achtelfinale am 7. und 14. März ist ein deutsches Duell zwischen Stuttgart und Gladbach möglich. Sollte Leverkusen die nächste Runde erreichen, stünde ein Aufeinandertreffen mit dem Sieger der Begegnung Dynamo Kiew gegen Girondins Bordeaux an. Bei einem Zwischenrundenerfolg von Hannover bekämen es die Niedersachsen mit Newcastle United oder Metalist Charkow zu tun.

Völler wertete Lissabon als "ganz schweren Brocken": "Der absolute Hammer wäre Chelsea gewesen, Benfica ist kurz dahinter. Aber mit einer guten Einstellung und guter Form haben wir sicherlich auch gegen die eine Chance."

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