Zinédine Zidane lächelte, als er das Spiel des Kylian Mbappé sah, und dem Protagonisten des 3:1-Sieges von Real Madrid gegen Manchester City kam es schöner vor, als hätte es Leonardo da Vinci gemalt. „Zizou ist ein Idol für mich - als Franzose, und jetzt auch als madridista“, sagte Mbappé, 26. In seinem Arm trug Mbappé den Ball der Partie, der ihn nicht nur als Schütze eines Dreierpacks auswies. Sondern auch in die direkte Erbfolge von Ronaldo Fenômeno, Cristiano Ronaldo und Karim Benzema katapultierte. Sie waren bis zum Mittwoch die Einzigen, die in ihrer jeweiligen Debütsaison für Real Madrid in einem K.-o.-Rundenspiel einen Hattrick erzielt hatten. „Die Zeit der Anpassung ist vorbei“, proklamierte Mbappé, „ich hoffe, auch ich kann hier eine Epoche prägen.“
Kylian MbappéEr ist dann mal angekommen
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Nicht nur die drei Tore gegen Manchester City belegen: Kylian Mbappé nimmt nach Anlaufschwierigkeiten die Rolle bei Real Madrid ein, die für ihn vorgesehen ist. Schon jetzt hofft er, eine Epoche prägen zu können.
Von Javier Cáceres, Madrid

Real Madrid gegen Manchester City:Kaiser Raúl, Raúls Kaiser
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