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Champions-League-Qualifikation:Austria Wien verzückt Österreich

FK Austria Vienna vs GNK Dinamo Zagreb

Austria Wiens Roman Kienast: Champions League erreicht

(Foto: dpa)

Mit Austria Wien spielt zum ersten Mal seit acht Jahren wieder ein österreichischer Klub in der Champions League. Der FC Arsenal qualifiziert sich für die Gruppenphase, auch der FC Basel gewinnt.

Österreichs Meister Austria Wien schaffte nach zuvor vier vergeblichen Anläufen trotz einer 2:3 (1:2)-Heimniederlage gegen Dinamo Zagreb erstmals die Champions-League-Qualifikation. Nach der frühen Führung durch Florian Mader (5.) drehten Marcelo Brozovic (33.), Junior Fernandes (43.) und Fatos Beciraj (70.) für Zagreb das Spiel. Am Ende reichte es aber nicht, weil Roman Kienast (82.) noch für die Wiener den so wichtigen zweiten Treffer erzielte. Das Hinspiel in Kroatien gewann die Austria 2:0. Damit ist erstmals seit 2005/06 wieder ein Klub aus Österreich in der Königsklasse vertreten.

Nach dem 3:0 im Hinspiel gewann Arsenal auch das Rückspiel der Playoffs zur Champions League gegen Fenerbahce Istanbul mit 2:0 (1:0). Schlechte Kunde gab es allerdings für Arsene Wenger und die deutschen Fans: Lukas Podolski verletzte sich am linken Oberschenkel und musste in der 49. Minute auf einer Trage vom Platz transportiert werden. Er fällt drei Wochen aus.

Champions League Erfolgreich in die Champions League gegruselt
Schalke schlägt Paok Saloniki 3:2

Erfolgreich in die Champions League gegruselt

Eine wackelige Defensive, aber immerhin ein Geistesblitz: Schalke 04 gewinnt gegen Paok Saloniki und qualifiziert sich für die Champions League - und das, obwohl der Bundesligist in Unterzahl agiert und einmal mehr eine erschreckend fehlerhafte Leistung zeigt.

Wenig Mühe hatte der FC Basel, der gegen den bulgarischen Verein Ludogorez Rasgrad dem 4:2 in der vergangenen Woche ein 2:0 (1:0) im Rückspiel folgen ließ. Fabian Frei (11.) und Ex-Bundesligaprofi Philipp Degen (79.) trafen.

Steaua Bukarest zog durch ein 2:2 (2:1) bei Legia Warschau ins lukrative Millionengeschäft ein. Nicolae Stanciu (7.) und Federico Piovaccari (9.) trafen für Bukarest. Das reichte aufgrund der Auswärtstor-Regelung. Die Tore von Miroslav Radovic (27.) und Jakub Rzezniczak (90.+4) für Legia zum Ausgleich waren zu wenig. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 1:1 getrennt.

Die letzten fünf der insgeamt 32 Champions-League-Teilnehmer werden am Mittwoch ermittelt, bevor am Donnerstag in Monte Carlo die Gruppen ausgelost werden (18 Uhr/ Liveticker auf SZ.de). Die Gruppenspiele beginnen am 17./18. September.