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Champions League:Martinez fehlt München in Eindhoven

Club Atletico de Madrid v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League

Javi Martinez (r.) wird seinem Torhüter Manuel Neuer die Arbeit gegen Einhoven nicht erleichtern können.

(Foto: Getty Images)

Der Verteidiger muss wegen einer Verletzung im Champions-League-Gruppenspiel passen. Real Madrid bindet Gareth Bale langfristig. Der Favorit gewinnt den Frankfurter Marathon.

Champions League: Bayern München muss im Gruppenspiel am Dienstag bei der PSV Eindhoven (20.45 Uhr im SZ-Liveticker) auf Javi Martínez verzichten. Der 28 Jahre alte Spanier fällt wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel aus, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Sonntag mit. Martínez war beim 3:1 (2:0) der Bayern in der Liga am Samstag beim FC Augsburg in der 29. Minute ausgewechselt worden. "Er hat sich nicht gut gefühlt, er hat irgendwas am Muskel gefühlt. Ich wollte kein Risiko eingehen", sagte Trainer Carlo Ancelotti. Dagegen habe die Auswechslung von Arjen Robben, der ein Tor erzielte und zwei vorbereitete, keinen verletzungsbedingten Hintergrund gehabt, so Ancelotti: "Er ist okay."

In Eindhoven steht voraussichtlich auch Rafinha wieder zur Verfügung. Der brasilianische Verteidiger trainierte am Sonntag wieder mit der Mannschaft, nachdem er in der vergangenen Woche wegen Adduktorenproblemen gefehlt hatte. Neben Martínez müssen die Münchner weiter auf Franck Ribéry verzichten. Der 33 Jahre alte Franzose absolvierte am Sonntag eine Laufeinheit.

Real Madrid: Gareth Bale hat seinen Vertrag beim Champions-League-Sieger vorzeitig bis 2022 verlängert. Das gaben die Königlichen am Sonntag bekannt. Real Madrid hatte den Briten 2013 für die damalige Weltrekordbalösesumme von 100,76 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet. Der bisherige Kontrakt hatte noch eine Laufzeit bis 2019. In der vergangenen Saison erzielte der 27-Jährige in 31 Spielen für Real immerhin 19 Tore. Der Waliser, Teamkollege von Weltmeister Toni Kroos bei Real, gehört dem Traumsturm der Galaktischen um den portugiesischen Europameister Cristiano Ronaldo und dem Franzosen Karim Benzema an.

Marathon: Der Kenianer Mark Korir ist seiner Rolle als Favorit gerecht geworden und hat den 35. Frankfurt-Marathon gewonnen. Der 31-Jährige, der 2015 in Paris triumphiert hatte, gewann am Sonntag in 2:06:48 Stunden vor seinen Landsleuten Martin Kosgey (2:07:22) und Cybrian Kotut (2:07:28). Korir hatte sich bei Kilometer 37 von seinen beiden Konkurrenten abgesetzt.Deutsche Läufer waren diesmal nicht in der Spitzengruppe vertreten. Der nationale Titel ging an Marcus Schöfisch (SC DHfK Leipzig) in 2:20:08 Stunden vor Tobias Schreindl (2:20:38) und Jannik Ernst (2:21:14). Beim Marathon belegten sie damit die Plätze 16, 17 und 20.Im Vorjahr hatte Arne Gabius über die 42,195 Kilometer in 2:08:33 Stunden einen deutschen Rekord aufgestellt. Wegen einer Schambein-Verletzung musste der 35-Jährige diesmal auf seiner Paradestrecke passen.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/tbr
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