Der Versuch, 18 Fußballspiele gleichzeitig zu verfolgen, gleicht dem, eine viel befahrene Straße mit einem Kind auf dem Arm zu überqueren und dabei eine Textnachricht auf dem Smartphone zu schreiben. Überall hupt, schreit und bimmelt was. Manchmal quietscht und kracht es auch noch, eine Sirene ertönt im Hintergrund, und egal, wohin man schaut, man verpasst etwas und steht unter Dauerstress.
MeinungChampions LeagueDie Konferenz am letzten Spieltag ist ein bizarrer Fiebertraum
Kommentar von Martin Schneider
Lesezeit: 2 Min.

Auch im zweiten Jahr beweist der finale Spieltag der neuen Champions-League-Gruppenphase, dass er nicht konsumierbar ist als Fußball im ursprünglichen Sinne.
