37 Minuten dauerte es, bis den Spielerinnen des FC Bayern etwas eigentlich Unmögliches gelang. Für etwa 50 Sekunden war eine Hälfte des gigantisch großen Spielfelds im Camp Nou von Barcelona weitgehend verlassen, sie gehörte Torhüterin Ena Mahmutovic allein. Die anderen 21 Spielerinnen in diesem Champions-League-Halbfinale waren in der anderen Platzhälfte zugegen, jener des FC Barcelona: Bayern spielte mit dem Ball am Fuß Kombinationsfußball gegen tief stehende, defensive Katalaninnen, Pass folgte auf Pass. Wie ein ganz normales Fußballspiel auf hohem Niveau wirkte dieses Rückspiel in dieser kurzen Phase. Sie zeigte, was möglich war.
Champions League der FrauenBayern zeigt Courage – und scheitert doch knapp
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Salma Paralluelo im Nahkampf mit Giulia Gwinn (li.): Häufig waren die Spielerinnen aus Barcelona eher am Ball als die Münchnerinnen.
Albert Gea/ReutersGegen die Favoritinnen aus Barcelona können die Münchnerinnen im Halbfinal-Rückspiel erst zum Schluss richtig mithalten. Beim 2:4 ergeben sich trotz des Aus in der Königsklasse positive Erkenntnisse.
