MeinungChampions-League-FinaleLeichter Wirtz nicht mehr für die Bayern

Kommentar von Christof Kneer

Lesezeit: 2 Min.

Bilder, die jeder Bayern-Fan wieder vergessen will: die Mannschaft nach dem verlorenen Endspiel 2012.
Bilder, die jeder Bayern-Fan wieder vergessen will: die Mannschaft nach dem verlorenen Endspiel 2012. Peter Kneffel/dpa

Das Champions-League-Finale in München wirft die Frage auf, wann deutsche Mannschaften künftig wieder an großen Spielen teilnehmen dürfen. Es ist eine Frage, die sich nicht nur an den FC Bayern, sondern an die ganze Bundesliga richtet.

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Als der FC Bayern im Mai 2012 zum bisher letzten Mal in einem Champions-League-Finale in der eigenen Arena stand, hat er sich anschließend sehr verändert. Grob zusammengefasst könnte man sagen, dass die Niederlage im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea vor allem Christian Nerlinger und Toni Kroos zur Last gelegt wurde, ungeachtet der Tatsache, dass beide keinen Elfmeter schossen. Nerlinger war als Klubmanager nicht spielberechtigt, von Kroos hingegen hätten die Bayern schon erwartet, dass er sich den Ball schnappt, wenn es ernst wird. Dass er dies aber unterließ, wurde nicht nur ihm, sondern auch Nerlinger negativ angerechnet. Der Manager sei dafür verantwortlich, dass Kroos sich bei der Suche nach Schützen versteckte und am Ende der Torwart Neuer schießen musste.

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