Nach dem Verpassen der Champions League hat sich der türkische Fußball-Traditionsklub Fenerbahçe Istanbul von Trainer José Mourinho getrennt. Der Portugiese war seit Juni 2024 beim 19-maligen Meister angestellt, den erhofften Erfolg brachte er aber nicht. In der vergangenen Saison landete der Klub in der Liga auf dem zweiten Platz mit deutlichem Rückstand auf Stadtrivale Galatasaray.
Fenerbahçe war am Mittwoch nach einem 0:1 bei Benfica Lissabon in den Playoffs zur Champions League gescheitert, Mourinho hatte anschließend Kritik an der Vereinsführung geübt. „Wenn die Champions League für meinen Klub wirklich von größter Bedeutung wäre, dann wäre im Vorfeld mehr getan worden“, erklärte Mourinho: „Wir haben keinen Kader, der Überraschungen erlaubt. Meine früheren Teams waren besser aufgestellt – Porto, Manchester United. Hier fehlen die Optionen.“
Damit endet für Mourinho, der in seiner Trainerkarriere alle drei europäischen Klubwettbewerbe gewann, erneut ein Engagement vorzeitig. Ähnlich war es ihm auf seinen letzten Stationen schon beim FC Chelsea, Manchester United, Tottenham Hotspur und der AS Rom ergangen.
Einen Nachfolger hat Fenerbahçe bisher nicht präsentiert. In der noch jungen Saison ist es bereits der nächste Trainerwechsel in der Türkei. Am Donnerstagabend hatte Beşiktaş Istanbul nach dem Verpassen der Conference League den Norweger Ole Gunnar Solskjær freigestellt.

