Dani Olmo, 28, sitzt in einem Interviewraum im Pressezentrum des FC Barcelona und beugt sich nach vorn, als er nach dem Moment des WM-Finales gegen Argentinien gefragt wird. Olmo war in der 75. Minute ausgewechselt worden – und litt bis zum Ende der Verlängerung, die mit 1:0 für Spanien endete. Wann er sich als Weltmeister gefühlt habe? „Als der Pfiff des Schiedsrichters länger wurde. Aber nur allmählich“, sagt Olmo. Allmählich, weil in seinem Inneren plötzlich seltsame Fragen auftauchten: „Haben wir wirklich gewonnen? Sind wir also … Weltmeister?“, habe er sich gefragt: „Später, als ich den Pokal hochhob, wurde es wirklicher. Erst recht, als ich meine Familie sah: Ich bin eigentlich keiner, der weint, wissen Sie? Aber da haben alle geweint.“ Was ihm Hansi Flick sagte, sein Trainer bei Barça? „,Jetzt bist du Weltmeister, Dani!‘“, sagt Olmo – und schüttelt sich vor Lachen. Ob seiner eigenen Antwort: „,Ich weiß, Trainer. Ich weiß‘.“
Dani Olmo im Interview„Diese Barça-Generation ist eine Sieger-Generation“
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Über Zagreb und Leipzig zurück zum FC Barcelona – und nun mit Spanien Weltmeister: Dani Olmo.
Matthieu Mirville/Zuma Press Wire/ImagoNach dem WM-Titel mit Spanien will Dani Olmo mit Barcelona die Champions League gewinnen. Im Interview spricht er über Stärken und Risiken des Hansi-Flick-Fußballs, das Privileg, als Weltmeister aufzuwachen – und geheime Ausflüge mit dem Leihfahrrad.
Interview von Javier Cáceres, Barcelona
