Champions LeagueCristiano Ronaldo nur für ein Spiel gesperrt

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Cristiano Ronaldo.
Cristiano Ronaldo. AFP

Der Profi von Juventus Turin erhält nach seiner roten Karte in der Königsklasse eine milde Strafe. Der Videoschiedsrichter wird auch in der Champions League eingeführt.

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Champions League, Turin: Nach der roten Karte in seinem ersten Champions-League-Spiel für Juventus Turin ist Cristiano Ronaldo nur für die nächste Partie in der Königsklasse gesperrt worden. Bei der Partei von Juve am 2. Oktober zu Hause gegen die Young Boys Bern wird der Weltklassespieler deshalb nicht dabei sein. Eine weitere Sperre verhängte die Disziplinarkommission der UEFA am Donnerstag nicht. Der Ex-Real-Madrid-Star hatte letzte Woche beim Spiel gegen den FC Valencia vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych Rot gesehen. Ronaldo hatte dem gegnerischen Abwehrspieler Jeison Murillo kurz in die Haare gegriffen, nachdem dieser nach einem Zweikampf mit dem Portugiesen zu Boden gegangen war. Die Entscheidung für Rot war stark umstritten gewesen. Es war der erste Platzverweis für Ronaldo in 154 Champions-League-Spielen.

Wäre die Strafe härter ausgefallen, hätte der 33-Jährige auch gegen seinen ehemaligen Club Manchester United am 23. Oktober im Stadion Old Trafford nicht antreten können. Mit dem Premier-League-Verein hatte Ronaldo den ersten seiner insgesamt fünf Titel in der Champions League gewonnen.Seit seinem Wechsel zu Juventus Turin hat der italienische Rekordmeister große Hoffnungen, erstmals seit 1996 wieder die Königsklasse zu gewinnen.

Fußball, Champions League: Der Videobeschiedsrichter wird zur Saison 2019/20 auch in der Champions League eingeführt. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Uefa bei seiner Sitzung am Donnerstag in Nyon. Zudem gibt es Pläne, die Technik auch bei der Endrunde der Europameisterschaft 2020, der Europa League ab der Spielzeit 2020/21 und dem Nations League Finale 2021 zu nutzen. Man sei zuversichtlich, zum Starttermin im August 2019 ein "stabiles System" schaffen zu können und die Unparteiischen zu schulen, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Bislang hatte der Kontinentalverband im Gegensatz zum Weltverband Fifa und dem Deutschen Fußball-Bund beim Videobeweis noch gezögert.

Fußball, Spanien: Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona ist in ein erstes Formtief geraten. Die Katalanen verloren beim bisherigen Schlusslicht CD Leganés mit 1:2 (1:0) und blieben damit nach dem 2:2 gegen den FC Girona zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen ohne Sieg. Durch seine erste Saisonniederlage eröffnete Barcelona seinem Erzrivalen und Verfolger Real Madrid die Chance zum Sprung an die Tabellenspitze. Der punktgleich mit Barcelona auf Platz zwei liegende Champions-League-Sieger spielt am späten Mittwochabend beim früheren Europa-League-Sieger FC Sevilla.

Für Barcelona begann die Begegnung in Leganés nahezu planmäßig. Schon nach zwölf Minuten brachte Coutinho die Gäste auf Vorlage von Lionel Messi in Führung. Doch eine Phase der Unkonzentriertheit kurz nach der Pause kostete Barcelona den Sieg: Mit einem Doppelschlag durch Nabil El Zhar (52.) und Oscar (53.) drehten die Platzherren die Begegnung überraschend und feierten damit unverhofft ihren ersten Saisonerfolg.

Fußball, England: Der FC Chelsea ist durch ein 2:1 (0:0) beim FC Liverpool ins Achtelfinale des englischen Ligapokals eingezogen. Der englische Nationalstürmer Daniel Sturridge brachte das Team von Trainer Jürgen Klopp am Mittwoch zwar in der 59. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher in Führung. Nach Emersons Ausgleichstor (79.) entschied jedoch der eingewechselte Belgier Eden Hazard (85.) mit einer Einzelleistung die Drittrunden-Begegnung. Sowohl Liverpool als auch Chelsea schonten an der Anfield Road mehrere Stammspieler. Nationalspieler Antonio Rüdiger stand nicht im Chelsea-Kader. Am Samstag (18.30 Uhr) treffen sich die beiden Top-Teams schon wieder. Dann empfängt Chelsea die Klopp-Elf in der Premier League.

Ohne den geschonten Mesut Özil erreichte der FC Arsenal mühevoll mit einem 3:1 (2:0) gegen den Zweitligisten FC Brentford die nächste Runde. Danny Welbeck (5./37.) und Alexandre Lacazette (90.+3) erzielten die Treffer für die Londoner. Torhüter Bernd Leno und Abwehrspieler Shkodran Mustafi standen 90 Minuten für Arsenal auf dem Platz.

© Sz.de/dpa/sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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