4:2 gegen Real MadridTorwart Trubin köpft Benfica und Mourinho in letzter Sekunde weiter

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Anatoliy Trubin wird von seinen Mitspielern eingeholt und geherzt.
Anatoliy Trubin wird von seinen Mitspielern eingeholt und geherzt. Jose Manuel Alvarez Rey/Getty Images

Kuriose Szenen in Lissabon: Das Team von Trainer José Mourinho braucht für den letzten Playoff-Rang ein Tor, scheint das aber erst spät in der Nachspielzeit zu realisieren – dann kommt Keeper Trubin nach vorn.

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Real Madrid, Titelverteidiger Paris Saint-Germain und Newcastle United sind am letzten Spieltag der Champions-League-Hauptrunde noch aus den ersten acht Plätzen gerutscht und müssen in der Zwischenrunde um den Einzug ins Achtelfinale spielen.

Real Madrid kassierte eine verdiente 2:4 (1:2)-Niederlage bei Benfica Lissabon – das vierte Tor für die Portugiesen erzielte dabei Torwart Anatoliy Trubin in der Nachspielzeit und sicherte Benfica damit den Einzug in die Playoffs. Kylian Mbappé traf zweimal für Madrid und stellte mit 13 Toren eine neue Bestmarke für die Champions-League-Gruppenphase auf, aber das war nicht mehr als eine Randnotiz: Real, vor dem Spiel noch Dritter, beendete die Hauptrunde als Neunter – und könnte in den Playoffs direkt wieder auf Benfica treffen. Die Auslosung ist am Freitag in Nyon.

In der hitzigen Schlussphase verlor Real mit Raul Asencio und Rodrygo noch zwei Spieler mit Gelb-Roten Karten, aber die Hauptrolle übernahm Torwart Trubin. Benfica trennte nur ein Tor davon, Olympique Marseille (verlor 0:3 in Brügge) noch von Tabellenplatz 24 zu verdrängen, der als letzter zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Die Spieler auf dem Platz schienen das aber selbst erst in allerletzter Sekunde zu realisieren. Trubin spielte noch in der sechsten Minute der Nachspielzeit auf Zeit, erst danach schickte Trainer José Mourinho alle seine Spieler nach vorn.

Dann wurde es noch mal hektisch, die Portugiesen bekamen einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen – und Trubin traf in der achten Minute der Nachspielzeit per Kopfball. Mourinho jubelte am Seitenrand Arm in Arm mit einem Balljungen. Er hatte Benfica erst während der Saison übernommen und stand nach vier Spieltagen noch mit null Punkten auf dem letzten Platz der Champions-League-Tabelle.

Für PSG und Newcastle war das 1:1 (1:1) im direkten Duell zu wenig für die direkte Achtelfinal-Qualifikation. Weltfußballer Ousmane Dembélé scheiterte früh im Spiel mit einem Elfmeter für Paris, kurz darauf traf Vitinha zur Führung der Gastgeber. Für Newcastle, bei denen die Nationalspieler Nick Woltemade und Malick Thiaw von Beginn an aufliefen, erzielte Joe Willock den Ausgleich.

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