In den Playoffs der Champions League kommt es nicht zu einem Duell zweier Fußball-Bundesligisten. Borussia Dortmund trifft in der Qualifikationsrunde für das Achtelfinale auf Atalanta Bergamo aus Italien. Bayer Leverkusen bekommt es mit Olympiakos Piräus zu tun. Das ergab die Auslosung in Nyon. Dortmund tritt gegen Atalanta im Hinspiel (17./18. Februar) daheim an. Leverkusen hat dank des besseren Tabellenrangs aus der Liga-Phase gegenüber den Griechen im entscheidenden Rückspiel (24./25. Februar) Heimrecht.
Durch die Niederlage des BVB am achten Spieltag gegen Inter Mailand und den Leverkusen-Erfolg über Villarreal war es zu einer Tabellenkonstellation gekommen, die ein direktes Duell der zwei Teams aus Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich machte. Dann aber kam es doch anders. Ein deutsches Match ist allerdings im Achtelfinale möglich – und sogar fix, falls sich sowohl der BVB als auch Leverkusen in den Playoffs durchsetzen.
Dann nämlich wartet in der Runde der besten 16 Vereine der deutsche Rekordmeister FC Bayern München auf eines der zwei Teams. Die Münchner hatten sich als Tabellenzweite in der Liga-Phase direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Durch die Setzliste für die K.-o.-Runden ist sicher, dass die Bayern auf einen der Sieger der Matches Dortmund – Atalanta und Leverkusen – Piräus treffen. Der andere Playoff-Gewinner bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun. Die Engländer hatten alle bisherigen Spiele der Champions League gewonnen und wurden damit souveräner Tabellenführer. Die Auslosung steigt am 27. Februar.
Real Madrid trifft erneut auf Benfica Lissabon
In den Playoffs, für die sich die Mannschaften auf den Plätzen neun bis 24 qualifiziert hatten, kommt es darüber hinaus zu den Spielen von Titelverteidiger PSG gegen den Liga-Rivalen Monaco, Newcastle United mit DFB-Stürmer Nick Woltemade gegen FK Karabach Agdam, Atlético Madrid gegen FC Brügge, Juventus Turin gegen Galatasaray Istanbul und Inter Mailand gegen FK Bodö/Glimt.
Außerdem trifft Real Madrid auf Benfica Lissabon. Die zwei Teams hatten erst am Mittwoch gegeneinander gespielt: Dabei erzielte Benfica-Torwart Anatoliy Trubin in einem atemberaubenden Finish spät in der Nachspielzeit das Tor zum 4:2-Sieg, der die Portugiesen erst in die Playoffs beförderte.
In den Playoffs der Europa League spielt derweil der VfB Stuttgart gegen den schottischen Traditionsverein und Meister Celtic Glasgow um den Achtelfinaleinzug. Das ergab die Auslosung für diesen Wettbewerb. Am 19. Februar muss der DFB-Pokalsieger von Trainer Sebastian Hoeneß zunächst im Celtic Park ran, eine Woche später fällt im Rückspiel in Stuttgart die Entscheidung. Falls der VfB die Zwischenrunde übersteht, würde ein Klub aus Portugal warten: Porto oder Braga. Ein deutsches Duell mit dem SC Freiburg als zweitem deutschen Vertreter im Wettbewerb wäre erst im Halbfinale möglich.


