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Champions League: 3. Spieltag:Sieben Tore in Mailand

Inter Mailand liefert gegen Tottenham ein seltenes Kunststück vor. In Barcelona zaubert Lionel Messi, Manchester United müht sich gegen Bursaspor.

21 Bilder

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Quelle: AFP

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Dank eines überragenden Superstars Samuel Eto'o hat Titelverteidiger Inter Mailand einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht. Der Kameruner verbesserte beim 4:3 (4:0) gegen Tottenham Hotspur mit einem Doppelpack seine Quote auf sechs Treffer in drei Spielen. Die anderen beiden Treffer (im Bild: das 1:0 durch Javier Zanetti) bereitete Eto'o vor.

FC Internazionale Milano v Tottenham Hotspur - UEFA Champions League

Quelle: Getty Images

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Inter Mailand gelang das seltene Kunststück, die erste Halbzeit mit 4:0 zu gewinnen - und den zweiten Durchgang mit 0:3 zu verlieren. Der italienische Meister führt die Tabelle der Gruppe A nun mit sieben Punkten an.

Inter Mailand - Tottenham Hotspur 4:3 (4:0)

Schiedsrichter: Skomina (Slowenien) 

Zuschauer: 49.551

Tore: 1:0 Zanetti (2.), 2:0 Eto'o (11./Foulelfmeter), 3:0 Stankovic (14.), 4:0 Eto'o (35.), 4:1 Bale (52.), 4:2 Bale (90.), 4:3 Bale (90.+1)

Champions League - FC Twente Enschede - Werder Bremen

Quelle: dpa

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Tim Wiese muss aufgrund einer Knieverletzung behandelt und später ausgewechselt werden.

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Quelle: AFP

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Die gelb-rote Karte für Benficas Angreifer Nicolas Gaitàn war eine der wenigen auffälligen Szenen, an denen die Akteure von Benfica Lissabon beteiligt waren. Olympique Lyon verteidigte seine Tabellenführung durch ein 2:0 (1:0) gegen Benfica Lissabon souverän.

Olympique Lyon - Benfica Lissabon 2:0 (1:0)

Schiedsrichter: Undiano (Spanien) 

Zuschauer: 36.816

Tore: 1:0 Briand (21.), 2:0 Lisandro Lopez (51.)

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Quelle: AFP

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Jubel mit den Fans - und Jubel über sich selbst: Raúl ließ mit seinen Treffern 69 und 70 in der offiziellen Liste der Europäischen Fußball-Union Filippo Inzaghi vom AC Mailand (68) hinter sich. Auf Rang drei folgen Ex-Nationalspieler Gerd Müller von Bayern München, Ruud van Nistelrooy vom Hamburger SV und Andrej Schewtschenko von Dynamo Kiew mit je 62 Toren.

FC Schalke 04 v Hapoel Tel Aviv FC - UEFA Champions League

Quelle: Bongarts/Getty Images

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Da tanzen selbst Lukas Schmitz Manuel Neuer: Dank Torjäger Raúl und Spielmacher José Manuel Jurado hat der FC Schalke 04 seinen Fans eine rauschende Fiesta beschert und bleibt in der Champions League auf Achtelfinalkurs.

FC Schalke 04 - Hapoel Tel Aviv 3:1 (1:0)

Schiedsrichter: Collum (Schottland)

Zuschauer: 50.900

Tore: 1:0 Raúl (3.), 2:0 Raúl (58.), 3:0 Jurado (68.), 3:1 Shechter (90.+3)

Manchester United v Bursaspor Kulubu - UEFA Champions League

Quelle: Getty Images

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Was war denn da in Manchester los? Luis Nani zumindest ist ratlos. In einer eher langweiligen Partie gewann Manchester United gegen Bursaspor mit 1:0. In einem Liveticker war in der 80. Minute zu lesen: "Normalerweise häufen sich zum Ende eines Spiels beim Stand von 1:0 die Einträge, hier häufen sich die Hoffnungen auf ein baldiges Ende."

Manchester United - Bursaspor 1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Rocchi (Italien)

Zuschauer: 72.610

Tor: 1:0 Nani (7.)

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Quelle: AFP

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Nur Fliegen ist schöner: Glasgows Stürmer Maurice Edu springt höher als alle anderen und erzielt das 1:0 für die Glasgow Ranger. Am Ende reicht es nur zu einem 1:1 gegen den FC Valencia - weil Edu auch ins eigene Tor trifft.

Glasgow Rangers - FC Valencia 1:1 (1:0)

Schiedsrichter: Rizzoli (Italien)

Zuschauer: 45.153

Tore: 1:0 Edu (34.), 1:1 Edu (46./Eigentor)

Champions League - FC Barcelona - FC Kopenhagen

Quelle: dpa

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Der spanische Meister FC Barcelona gewann dank eines Doppelpacks von Superstar Lionel Messi 2:0 (1:0) gegen den FC Kopenhagen und verdrängte die bislang verlustpunktfreien Dänen durch den zweiten Sieg vom ersten Platz der Gruppe D.

FC Barcelona - FC Kopenhagen 2:0 (1:0)

Schiedsrichter: Lannoy (Frankreich)

Zuschauer: 75.852

Tore: 1:0 Messi (19.), 2:0 Messi (90.+2)

Rubin Kazan's Noboa reacts after missing a scoring opportunity against Panathinaikos during their Champions League Group D soccer match at Olympic stadium in Athens

Quelle: REUTERS

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Verzweiflung bei Christian Noboa von Rubin Kazan: Der russische Meister kam in Athen nicht über ein 0:0 hinaus und vergab dabei die besten Chancen. Für die Griechen bedeutete das torlose Remis den ersten Punktgewinn in dieser Champions-League-Saison.

Panathinaikos Athen - Rubin Kasan 0:0

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 36.748

Champions League - Real Madrid - AC Mailand

Quelle: dpa

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Mesut Özil durfte sich freuen: Er schoss das 2:0 - und hatte dabei Glück, dass sein eher schwacher Schuss erst abgefälscht wurde, und dann über Milan-Torwart Amelia hinwegsegelte. Madrid gegen Mailand - das Duell hatte auf hohe Fußballkunst hoffen lassen. Und es bot sie auch: Das weiße Ballett zauberte, Milan wurde zunächst überrannt und fing dann an, gefährlich zu kontern, Ronaldo und Özil legten sich gegenseitig die Bälle auf - und schossen die schnelle 2:0-Führung heraus: das 1:0 besorgte Ronaldo in der 13. Minute per Freistoß, Özils 2:0 legt er eine Minute später auf.

Champions League - Real Madrid - AC Mailand

Quelle: dpa

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Mittelfeld-Abräumer unter sich: Reals Sami Khedira gegen Milans Gennaro Gattuso. Auch der zweite deutsche Nationalspieler in Reihen der Königlichen zeigte eine gute Partie.

Real Madrid - AC Mailand 2:0 (2:0)

Schiedsrichter: Proença (Portugal)

Zuschauer: 71.657

Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (13.), 2:0 Özil (14.)

Gelbe Karten: Di Maria / Antonini, Boateng, Bonera

Chelsea's Yuri Zhirkov celebrates his goal against Spartak Moscow during their Champions League soccer match at Luzhniki stadium in Moscow

Quelle: REUTERS

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Ausgerechnet Tschirkow. Juri Tschirkow, russischer Nationalspieler, teuerster russischer Spieler der Fußball-Geschichte, der im vergangenen Jahr für knapp 25 Millionen Euro nach London  gewechselt war und der vor seinem Wechsel bei ZSKA Moskau unter Vertrag war, ausgerechnet dieser Juri Tschirkow schockte Spartak Moskau, den Lokalrivalen von ZSKA, und brachte den FC Chelsea in der 23. Minute mit 1:0 in Führung.

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Quelle: AFP

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22 Meter Torentfernung, ein Schuss wie ein Strich, ein Traumtor. Die 45.000 Zuschauer im Luschniki-Park pfiffen ohrenbetäubend laut.

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Quelle: AFP

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Nicolas Anelka sorgte in der 43. Minute für das 2:0. Dabei blieb es und mit diesem Ergebnis steht der englische Fußball-Meister so gut wie sicher im Achtelfinale der Champions League. Das Team belegt nach seinem insgesamt 50. Sieg in der Königsklasse mit neun Punkten aus drei Spielen souverän den ersten Platz in der Gruppe F vor den Russen. Spartak kassierte seine erste Niederlage in der Gruppenphase und hat sechs Zähler auf dem Konto.

Spartak Moskau - FC Chelsea 0:2 (0:2)

Schiedsrichter: Velasco (Spanien)

Zuschauer: 45 000

Tore: 0:1 Schirkow (23.), 0:2 Anelka (43.)

Gelbe Karten: Suchy / Schirkow

Souleymane Diawara

Quelle: AP

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Olympique Marseille (3 Punkte) darf sich nach dem 1:0 (0:0) gegen MSK Zilina (0) auch noch Hoffnung auf die nächste Runde machen. Zumindest ein wenig, auch wenn Moskau und Chelsea die besseren Karten haben. Für die ersten drei Punkte und das Fünkchen Hoffnung in Marseille sorgte Souleymane Diawara mit dem einzigen Tor des Abends.

Marseille - MSK Zilina 1:0 (0:0)

Schiedsrichter: Vad (Ungarn)

Zuschauer: 49 250

Tor: 1:0 Diawara (48.)

Gelbe Karten: André Ayew, Mbia, Taiwo, Valbuena / Guldan

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Quelle: AP

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Die Führung kam per Traumtor geflogen: Man schrieb die 35. Minute, als der Brasilianer Lima den Ball aus 31 Metern ins linke Eck hämmerte (siehe Fotobeweis). Die Entscheidung folgte dann per Konter in der 90. Minute. Braga entschied das Duell der bis dahin punktlosen Kellerkinder der Gruppe H schließlich verdient für sich. Partizan begann äußerst destruktiv, die Serben fingen erst nach Bragas Führungstor an mitzuspielen, zumindest ein bisschen.

Sporting Braga - Partizan Belgrad 2:0 (1:0)

Schiedsrichter: Duhamel (Frankreich)

Zuschauer: 11.454

Tore: 1:0 Lima (35.), 2:0 Matheus (90.)

Gelbe Karten: Luis Aguiar, Madrid / Moreira

Ajax Amsterdam's Luis Suarez is challenged by AJ Auxerre's Stephane Grichting during their Champions League Group G soccer match in Amsterdam

Quelle: Reuters

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Das Spiel begann richtungsweisend: mit einem Foul des AJ Auxerre. Auch in der Folge glänzten die Franzosen vor allem durch harten Einsatz - weniger durch eine funktionierende Offensive. Was vielleicht auch daran lag, dass sie bereits nach sieben Minuten in Rückstand gerieten. Kurz vor der Pause erhöhte der Ajax Torjäger vom Dienst, Luis Suarez (sieben Tore in sieben Spielen in der holländischen Eredivisie), verdient auf 2:0 (im Bild). Später holte André Ooijer Auxerre zurück ins Spiel, indem er sich für ein äußerst dummes Foul die rote Karte abholte. Für die Franzosen sieht es nach der Niederlage ganz duster aus - selbst was die Qualifiaktion für die Europa League betrifft.

Ajax Amsterdam - AJ Auxerre 2:1 (2:0)

Schiedsrichter: Benquerença (Portugal)

Zuschauer: 51.383

Tore: 1:0 de Zeeuw (7.), 2:0 Suárez (41.), 2:1 Birsa (56.)

Gelbe Karten: Suárez / Chafni, Grichting, Hengbart

Gelb-Rote Karten: - / Oliech (85./Handspiel)

Rote Karten: Ooijer (55./Notbremse) / Mignot (90./grobes Foulspiel)

Arsenal v FC Shakhtar Donetsk - UEFA Champions League

Quelle: Getty Images

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Kein Duell auf Augenhöhe: Im Spitzenspiel der Gruppe H kassierten die Ukrainer aus Donezk völlig verdient ihre erste Niederlage - und ihre ersten Gegentore - in dieser Champions-League-Saison: gleich fünf auf einen Streich. Arsenal nutze seine Chancen äußerst effektiv. Donezk setzte anfangs per Ball-hin-und-her-Geschiebe auf die Einschläferungstaktik - die seltenen Konter liefen ins Leere. In der zweiten Halbzeit kam es dann ganz bitter: Die Engländer schossen drei Tore innerhalb von neun Minuten.

FC Arsenal - Schachtjor Donezk 5:1 (2:0)

Schiedsrichter: Moen (Norwegen)

Zuschauer: 60.016

Tore: 1:0 Song (19.), 2:0 Nasri (42.), 3:0 Fàbregas (60./Foulelfmeter), 4:0 Wilshere (66.), 5:0 Chamakh (69.), 5:1 Eduardo (82.)

Gelbe Karten: - / Hübschman, Luiz Adriano

Champions League - AS Rom - FC Basel

Quelle: dpa

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Schweizer Jubel: In der Gruppe E kassierte der AS Rom eine überraschende 1:3 (1:2)- Heimniederlage gegen den vom ehemaligen Bayern-Spieler Thorsten Fink trainierten FC Basel. Die Führung durch Alex Frei (12.) glich zunächst Marco Boriello (21.) aus. Samuel Inkoom (44.) und der eingewechselte Schweizer U21-Nationalspieler Cabral (zweiter von links), der es in der Nachspielzeit alleine mit der gesamten römischen Abwehr aufnahm (90.+3), ließen Basel über den ersten Sieg im dritten Spiel jubeln. Damit dürfen sich sowohl der Schweizer Meister, die Roma wie auch CFR Cluj mit jeweils drei Punkten noch Chancen auf das Achtelfinale ausrechnen.

Gruppe E: AS Rom - FC Basel 1:3 (1:2)

Schiedsrichter: Nikolajew (Russland)

Zuschauer: 22.365

Tore: 0:1 Frei (12.), 1:1 Borriello (21.), 1:2 Inkoom (44.), 1:3 Cabral (90.+3)

Gelbe Karten: Cassetti / Chipperfield, Inkoom

Thomas Mueller, Emil Dica

Quelle: AP

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Thomas Müller gelang gegen Cluj nicht sonderlich viel, den meisten anderen Bayern-Spielern auch nicht. Was soll man zu diesem Spiel sagen? Zum Beispiel dies: "Wir haben diese Saison nicht viel geduselt, aber heute haben wir Glück gehabt." Und damit hat Louis van Gaal - wie immer - sehr recht.

Bayern München - CFR Cluj 3:2 (2:1)

München: Butt - Lahm, Tymoshchuk, Badstuber, Pranjic - Ottl, Schweinsteiger (79. Braafheid) - Hamit Altintop, Müller, Toni Kroos - Gomez

Cluj: Stancioiu - Panin, Cadu, Piccolo, Rada - Bastos (56. Hora), Kivuvu, Dica, Culio - Traore (76. Bjelanovic), De Zerbi

Schiedsrichter: Martin Atkinson (England)

Tore: 0:1 Cadu (28.), 1:1 Cadu (32., Eigentor), 2:1 Panin (38., Eigentor), 3:1 Gomez (77.), 3:2 Culio (86.)

Zuschauer: 64.000

Gelbe Karten: Schweinsteiger (2), Pranjic (2) - Dica (2), Panin (2)

© sueddeutsche.de/segi/dabi
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